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Stundendifferenz Auftrag vs. Wochenbericht

B
BRPaul
Apr 2021 bearbeitet

Hallo zusammen,

in meiner Abteilung haben wir ein, etwas altmodisches, System der Stundenaufschreibung. Jeder Mitarbeiter muss einen Wochenstundenzettel schreiben, auf den er die gearbeiteten Stunden mit der dazugehörigen Auftragsnummer für jeden Tag aufschreit. Parallel dazu werden die Stunden, die am Auftrag gearbeitet werden auf eine Laufzettel am Auftrag eingetragen. Eigentlich sollten die am Auftrag x vom MA Y im Auftrag und Stundenzettel gleich sein. Mein Oberschichtführer hat sich die Arbeit gemacht und mehrere Wochen die Stundenberichte mit den Aufträgen verglichen, da sich einzelne MA, wegen Unregelmäßigkeiten beim Aufschreiben, beschwert haben. Einige Mitarbeiter schreiben weniger Stunden auf den Laufzettel des Auftrags, als Sie in ihrem Wochenbericht auf den Auftrag schreiben, um die Kosten für den Auftrag niedriger zu halten. Die die Zettel werden normalerweis nie zusammen ausgewertet und kommen in unterschiedliche Abteilungen (Lohnbuchhaltung und Auftragsservice). Teilweise sind es erhebliche Differenzen zwischen den Stunden. Für sich behalten kann er es nicht, denn es könnte doch zu einer Kontrolle weiter oben, wenn sich nochmal jemand beschwert. Anderseits macht er sich auch Sorgen um die Konsequenzen für die Mitarbeiter und hat mich gefragt ob es sich dabei um Arbeitszeitbetrug handelt. Meiner Meinung nach nicht da nicht mehr Zeit aufgeschrieben wurde als gearbeitet. Welche Konsequenzen konnte so ein verhalten schlimmstenfalls für die Mitarbeiter haben.

Danke

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Community-Antworten (1)

G
ganther

20.04.2021 um 12:01 Uhr

Arbeitszeitbetrug sehe ich auch keinen. Aber wohl einen Verstoß gegen Arbeitsanweisung. Ggf kann da auch eine Abmahnung raus kommen. Soweit ist es aber noch nicht. Man sollte sich doch eher mit den Ursachen beschäftigen. Also warum machen die Kollegen das und was kann man dagegen tun. Informationen, Anweisung überarbeiten etc

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