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Sozialplan erzwingen?

S
see-see
Mrz 2021 bearbeitet

Hallo zusammen! Weil ihr hier immer gute Tipps habt: Eine Abteilung unserer Firma (Werkstatt) ist seit letztes Jahr Mai in Kurzarbeit. Dies jedoch nicht nur wegen Corona, auch vor Corona hat man sich überlegt, Kurzarbeit anzumelden, weil einfach nicht genug Aufträge beschafft werden konnten. Nun hat uns die GF darüber informiert, dass für 2021 gem. Planung 2,5 Mann zu viel sind.
Nun finden die Mitarbeitergespräche statt, und der Abteilungsleiter setzt Leute unter Druck, dass sie ihre Arbeitszeit reduzieren sollen (natürlich ohne Ausgleich!). Weiterhin werden die gesundheitlich angeschlagenen MA ins Visier genommen wegen der Krank-Zeiten. Es wird gedroht, dass man Leute entlassen müsse, wenn sie sich nicht an andere Standorte versetzen lassen würden, etc. etc. ... Kann der BR einen Sozialplan einfordern? Wir haben einen sehr hohen Altersdurchschnitt in der Abteilung, und der eine oder andere Kollege würde vlt. gerne früher ausscheiden. Ja, das kostet Geld, das die Firma nicht ausgeben will... Welche Möglichkeiten haben wir?

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Community-Antworten (2)

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Relfe

01.03.2021 um 14:09 Uhr

Vom Sozialplan würde ich die Finger lassen und versuchen erstmal die Kurzarbeit zu erhöhen, bei 100% KA kann ja nicht mehr zu wenig Arbeit da sein. Außerdem soll KA ja dazu dienen Kündigungen zu verhindern, daher in der BV einen entsprechenden Kündigungsschutz vereinbaren für die Zeit der KA.

Damit haben dann alle wieder etwas zeit gewonnen um sich einen Plan zu machen, wie man das Beste für die MA erreichen kann.

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seehas

02.03.2021 um 09:16 Uhr

Drei Mitarbeiter entlassen, das reicht nicht für einen Sozialplan. Bei Kündigungen ist der BR sowieso mit im Boot. Wenn zum Beispiel die Sozialauswahl nicht fachgerecht durchgeführt wurde, dann ist das ein Grund einer Kündigung zu widersprechen. Ihr könnt das Gespräch mit dem Arbeitgeber suchen und ihm vorschlagen auf die Mitarbeitenden zuzugehen, die ohnehin ein Interesse an einer vorzeitigen Beendigung ihres Arbeitslebens haben.

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