Gespräch mit Mitarbeiterin in Wiedereingliederung
Hallo, Ich bin BRV und soll an einem Gespräch mit einer Mitarbeiterin teilnehmen die Magersüchtig ist und mehrere Monate krank in Behandlung war und jetzt die Wiedereingliederung macht. Ihr Vorgesetzter und ihre Kollegen haben in der Wiedereingliederungszeit beobachtet dass es ihr wieder schlechter geht und sie Schwierigkeiten hat ihre Arbeit zu schaffen. Die Einschätzung vom AG ist, dass die Wiedereingliederung mindestens verlängert werden muss, wenn nicht sogar gescheitert ist. Bald soll sie laut Plan wieder 8 Stunden arbeiten. Daher soll jetzt ein Gespräch zwischen Chef, Personalchefin und Mitarbeiterin und BR stattfinden.
Nun zu meiner Frage, wie kann ich mich als BR-Mitglied auf so ein Gespräch vorbereiten. Ich möchte nicht einfach nur blöd danebensitzen und darauf achten dass sie vernünftig mit der Kollegin umgehen. (Obwohl es da keinen Grund zur Besorgnis gibt - zum Glück) Gibt es etwas was ich als BRM der Kollegin sagen kann oder sollte, wie verhalte ich mich am besten? Mache so ein Gespräch zum ersten Mal in der Form mit.
Ihr habt doch alle viel BR-Erfahrung, wie geht ihr mit solchen Gesprächen um?
Viele Grüße Kristin
Community-Antworten (1)
26.02.2010 um 13:17 Uhr
Ich hatte vor einiger Zeit ähnliches Problem. Da war es allerdings die Kollegin die das Gespräch wollte und das Krankheitsbild war ein anderes. Als erstes habe ich mich dann mit unserem Betriebsarzt zusammen gesetzt und mit ihm die weitere Vorgehensweise besprochen. Wir haben dann im Gespräch beraten was an der Arbeitsumgebung geändert oder besser angepasst werden kann. Unser Betriebsarzt hat der sehr gut mitgewirkt. Die Kollegin ist mittlerweile wieder voll eingegliedert und kommt auch gut zurecht. Vielleicht ist ja ein Hinzuziehen eines Betriebsarztes oder von der BG in deinem Fall auch sinnvoll. Auf jeden Fall solltest du der Kollegin zu verstehen geben das du zu ihr stehst und ihre Krankheit ernst nimmst. Oftmals ist der Auslöser, zB. auch für Magersucht psysischer Natur und da ist es für den Betroffenen umso wichtiger zu wissen das es jemanden gibt der ihn ernst nimmt
mfG, der Solarkrieger
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