Neue Stelle innerhalb gleicher Firma
Hallo, bei Wechsel auf neue Stelle innerhalb der gleichbleibenden Firma, wie verhält es sich da mit den Minusstunden? Sprich: Neuer Arbeitsplatz, komplett andere Tätigkeit, verringertes Stundenausmaß.. Aber die Minusstunden von der vorherigen Tätigkeit werden mitübernommen? Weiters: Wenn um die Weihnachtszeit herum sehr wenig bis keine Arbeit ist, und das jedes Jahr, und der Chef zwar freie Hand lässt aber darauf pocht, dass nicht doppelt bzw. unnötig besetzt ist und die Mitarbeiter gehen, sobald es möglich ist, sind das dann trotzdem vom Mitarbeiter verursachte Minusstunden?
Vielen Dank für Eure Antwort
Community-Antworten (4)
12.02.2021 um 19:19 Uhr
"Aber die Minusstunden von der vorherigen Tätigkeit werden mitübernommen?"
Klar! Wieso nicht?
"Weiters: Wenn um die Weihnachtszeit herum sehr wenig bis keine Arbeit ist, und das jedes Jahr, und der Chef zwar freie Hand lässt aber darauf pocht, dass nicht doppelt bzw. unnötig besetzt ist und die Mitarbeiter gehen, sobald es möglich ist, sind das dann trotzdem vom Mitarbeiter verursachte Minusstunden?"
Das sollte man einen RA fragen. Ich würde zu "man hatte freie Hand" tendieren und daher ist man "selbst Schuld".
12.02.2021 um 20:14 Uhr
Gibt es denn keinen BR? Der hätte doch im Zuge seiner Mitbestimmung die Zeit im Weihnachten mit dem AG regeln können.
15.02.2021 um 08:37 Uhr
Ich würde anraten mich immer vom Chef heimschicken zu lassen. Dann sind es keine Minusstunden, sondern der Chef (AG), hat meine Arbeitsleistung nicht in Anspruch genommen (Stichwort: Annahmeverzug). Wenn ich natürlich hingehe und sage, Chef ich gehe nach Hause, es ist ja keine Arbeit da, dann sind es Minusstunden. Immer aufpassen was und wie ich es mache. Am besten auch alles schriftlich festhalten. Mail langt auch schon, dann hat der MA einen Beweis. Und wie Kratzbürste schon fragte, habt ihr keinen BR?
15.02.2021 um 10:03 Uhr
Ich würde das, was der Chef zu Weihnachten sagt, bereits als Annahmeverzug sehen. Denn der Chef sagt ja "Geht nach Hause, wenn keine Arbeit da ist". Also hat er keine Arbeit für den MA, und das ist sein unternehmerisches Risiko, welches er nicht auf den AN abwälzen kann.
Natürlich hat Celestro aber recht dass es am sichersten ist, wenn man sich das vom Chef schriftlich geben lässt.
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