Skurrile Situation – Vertretung "einklagbar"?
Hallo, wir haben bei uns eine entsprechend skurrile Anfrage; eine Kollegin aus dem Vertrieb möchte nicht mehr von einer anderen Kollegin vertreten werden; Gründe sind teilweise sachlicher Natur, aber vor allem im persönlichen Miteinander zu suchen. Die Arbeits- und Verhaltensweise der Vertreterin ist derart, dass die andere Kollegin mittlerweile schon gar keinen Urlaub mehr nehmen möchte, weil sie hinterher ein ziemliches Chaos vorfindet. Der Teamleiter will die jetzige Vertretungssituation bestehen lassen, weil er schlichtweg Auseinandersetzungen mit der entsprechenden Kollegin befürchtet und so den Weg des geringsten Widerstands gehen möchte; auch ggf. auf Kosten der anderen Kollegin, die (leider) weniger streitbar ist. Leider ist die Situation schon ein paar Mal eskaliert und leider möchte aus der Gruppe auch sonst niemand die Vertreterin „übernehmen“, da jeder schon seine Erfahrungen mit ihr gesammelt hat. Was können wir der Kollegin empfehlen, falls der Teamleiter seine Meinung nicht ändert? Sie ist mittlerweile sehr genervt und möchte diese jetzige Regelung überhaupt nicht mehr mitmachen(gilt seit 3 Jahren). Einfach mal krank machen, bis der Karren mal ordentlich gegen die Wand kracht und der Teamleiter einsichtig wird? Die Situation ist ziemlich verfahren, zumal die andere Kollegin auf der bisherigen Vertretungssituation "besteht" - warum auch immer - , obwohl diese von der Gruppengröße (und der Sympathie) her locker aufgehoben werden könnte (5er Gruppe). Vielen Dank im Voraus
Community-Antworten (2)
23.11.2009 um 23:59 Uhr
Ich bin zwar neu in diesem Forum und auch so gut wie keine Betriebsratserfahrung dennoch würde ich raten ein gemeinsames Gespräch zu suchen. Teamleiter, Betriebsrat und der Vertreterin da kann dann auch Tacheles geredet werden! Die Leidtragende Kollegin würde außen vor bleiben.
24.11.2009 um 11:46 Uhr
Leider will der Teamleiter kein Tacheles reden, er will seine Ruhe und hat auch überhaupt keine Lust, sich mit den Kolleginnen auseinanderzusetzen. Für ihn ist das alles "Zickenkrieg". Die Vertreterin hat (natürlich) auch keine Lust auf ein Gespräch, sie wll alles so lassen wie es ist, da sie evtl. befürchtet, daß ihr Job gefärdet ist, wenn sie zu ihrem eigenen Betreuungsgebiet (das nicht sehr groß ist!) keine weiteren Aufgaben "vorzuweisen" hat. Vielleicht hat noch jemand eine andere Idee? Danke im Voraus.
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