Hallo, wir haben bei uns eine entsprechend skurrile Anfrage; eine Kollegin aus dem Vertrieb möchte nicht mehr von einer anderen Kollegin vertreten werden; Gründe sind teilweise sachlicher Natur, aber vor allem im persönlichen Miteinander zu suchen. Die Arbeits- und Verhaltensweise der Vertreterin ist derart, dass die andere Kollegin mittlerweile schon gar keinen Urlaub mehr nehmen möchte, weil sie hinterher ein ziemliches Chaos vorfindet.
Der Teamleiter will die jetzige Vertretungssituation bestehen lassen, weil er schlichtweg Auseinandersetzungen mit der entsprechenden Kollegin befürchtet und so den Weg des geringsten Widerstands gehen möchte; auch ggf. auf Kosten der anderen Kollegin, die (leider) weniger streitbar ist. Leider ist die Situation schon ein paar Mal eskaliert und leider möchte aus der Gruppe auch sonst niemand die Vertreterin „übernehmen“, da jeder schon seine Erfahrungen mit ihr gesammelt hat. Was können wir der Kollegin empfehlen, falls der Teamleiter seine Meinung nicht ändert? Sie ist mittlerweile sehr genervt und möchte diese jetzige Regelung überhaupt nicht mehr mitmachen(gilt seit 3 Jahren).
Einfach mal krank machen, bis der Karren mal ordentlich gegen die Wand kracht und der Teamleiter einsichtig wird?
Die Situation ist ziemlich verfahren, zumal die andere Kollegin auf der bisherigen Vertretungssituation "besteht" - warum auch immer - , obwohl diese von der Gruppengröße (und der Sympathie) her locker aufgehoben werden könnte (5er Gruppe).
Vielen Dank im Voraus