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Kündigung BR Mitglied

S
susch
Jan 2018 bearbeitet

wenn ein br mitglied seinem chef den stinkefinger zeigt ( chef hat zeugen) ist das eingrund einer ausserordentlichen kündigung?

6.625012

Community-Antworten (12)

P
pirat

13.11.2009 um 09:50 Uhr

@susch, Ihr solltet an Euerer Kommunikations arbeiten.....für normale AN gilt.....

Stinkefinger rechtfertigt Kündigung

Wer seinem Vorgesetzten den Stinkefinger zeigt, riskiert die Abmahnung und im Wiederholungsfall die Kündigung. So entschied das Frankfurt Arbeitsgericht. Der Stinkefinger sei eine "beleidigende, vulgäre Geste", die Vorgesetzte nicht hinzunehmen hätten. 6 Ca 11145/02

M
monalisa

13.11.2009 um 10:30 Uhr

wer ist so doof und macht sowas vor Zeugen.....

W
Waschbär

13.11.2009 um 11:32 Uhr

@susch,

Es handelt sich um eine Beleidigung, ein BR musst du immer ausserordendlich Kündigen.

Der BRM, sollte aber auf jedenfall zum Arbeitsgericht gehen. (Abfindung)

Der AG könnte den AN auch noch Anzeigen...

Ich würde als BRV HANDELN und das Gespräch mit beiden suchen ! Weil es ist nun mal eine Fehlhandlung, aber ggf. muss es nicht kleich zur Kündigung führen. Es gibt bestimmt andere lösungen. Auch ein Chefe kann grösse beweisen, in dem er mal dem Menschlichen faktor berücksichtig. Und auch mal über so was hinweg siehst.

F
FloraundFaunadeinerWelt

13.11.2009 um 12:02 Uhr

@waschbär das dü öfters mal eine Gesprächsrunde auslöst. Und es daher selbst Redend ist das dein Kern geschäft die Verwmeinung einer Fremdkündigung deiner Person ist. Versteht sich von selber.Aber meinst das ein BRV der keinen Waschbären in seinem Rat hat, auch so viel Erfahrung und Gewandheit hat wie deiner?

W
Waschbär

13.11.2009 um 12:41 Uhr

Ja wie auch immer das hier fand ich noch noch Themen bezogen.. Der Arbeitsmarkt boomt. Immer mehr Arbeitslose verlieren ihren Job - wie Andi G.

Mit Grauen erinnert sich Andi G. an den Mittag, der sein Leben aus der Bahn warf: "Der Personalchef rief mich in sein Büro, drückte mir kalt lächelnd einen Füller in die Hand", schluchzt der 37-Jährige. "Ich verstand gar nicht, was er von mir wollte, ich war total übermüdet. Doch auf dem Schreibtisch lag schon der Arbeitsvertrag."

So wie Andi G. geht es vielen, seit die Arbeitslosigkeit in diesem Land verschwindet. 600.000 weniger Arbeitslose als vor einem Jahr - es ist nur eine Zahl, aber dahinter stehen 600.000 Einzelschicksale: Menschen, deren mühsam aufgebaute Existenz mit einem einzigen Federstrich vernichtet wird, einem Federstrich von eigener Hand, dessen Konsequenzen sie überhaupt nicht überschauen können.

Auch Andi G. erkennt erst am Tag des Arbeitsantritts, dass er mit einem Mal vor dem Nichts steht: morgens um viertel nach sechs, als der Wecker klingelt. Doch das ist erst der Anfang, es kommt noch schlimmer: Nach neun entsetzlichen Stunden, in denen er eine Fensterscheibe nach der anderen putzen muss, fällt er abends gerädert in sein Bett, kann kaum schlafen vor lauter quälender Zukunftsangst. Wird das jetzt immer so weitergehen: Glasfassade für Glasfassade, Monat für Monat, Jahr für Jahr?

Augenblicklich fühlt sich Andi G. wertlos. Aus Scham verschweigt er sogar guten Freunden, was ihn morgens aus dem Haus treibt: "Ich hab mich mit meiner Münzspielsucht herausgeredet, hin und wieder sogar von zehnstündigen Puffbesuchen erzählt." Alles erscheint ihm besser als die Wahrheit. Und die lautet: Erstmals im Leben geht er regelmäßig zur Arbeit, lässt sich ausbeuten, führt ein fremdbestimmtes Leben. Bereits nach der ersten Arbeitswoche fällt er in ein tiefes Loch: Die Kanalisation vor dem Haus wird repariert, die ungesicherte Baustelle ist in der Morgendämmerung kaum zu erkennen. Zwar kommt er mit dem Schrecken davon; bald jedoch ist er von allen seinen Freunden isoliert. Sie lassen es weiterhin Tag und Nacht krachen, mokieren sich über seinen Rückzug von allen gesellschaftlichen Verpflichtungen und nehmen auf seine Arbeitszeiten und Schlafbedürfnisse keine Rücksicht.

"Die Isolation ist furchtbar", flüstert Andi G., schaut befremdet auf seine schwieligen Hände und zupft nervös die aufgeweichte Haut von seinen Fingerkuppen. "Am schlimmsten aber ist die Sinnlosigkeit: Du wischst eine Fensterfront, und eine Woche später ist sie wieder dreckig." Schwer zu schaffen macht ihm auch der Alkohol- und Kohlehydratentzug: "In der Kantine gibt es immer nur ausgewogene Mahlzeiten, frisches Gemüse, Putenbrust. Und wenn alle um dich herum Mineralwasser trinken, wirst du irgendwann schwach und trinkst mit."

Die tiefe Hoffnungslosigkeit, die ihn ergreift, wächst sich bald zu einer Depression aus. Er klagt über Rückenschmerzen, Unwohlsein, einen ständig klaren Kopf: "Diese endlose Leere und Verzweiflung - ich verbringe ganze Tage damit, nur durch Fensterscheiben zu starren. Manchmal spiele ich mit dem Gedanken, mich vor den nächsten Zug zu werfen. Aber wann?! Seit ich arbeiten gehe, habe ich ja für nichts mehr Zeit."

Freude leuchtet in seinem Gesicht lediglich auf, wenn er von früher erzählt: "Ich war integriert, mein Job als Arbeitsloser gab mir Halt und meinem Tag eine Struktur: Aufstehen um halb eins, ein paar Bier aus dem Kühlschrank holen, das Nachtprogramm von RTL II zu Ende gucken." Tagsüber dann Besuche bei Freunden, Verwandten und dem Kiosk, daneben 1.000 Hobbys, darunter das abwechslungsreiche Fernsehprogramm, die DVDs, die Playstation - doch das ist alles lange vorbei. Kein Wunder, dass sich der Ex-Arbeitslose seiner Resignation ergeben hat und zusehends an sich selber zweifelt: "Ich frag mich immer: Warum ausgerechnet ich? Es ist ja nicht so, als ob es überhaupt keine anderen Arbeitslosen mehr gäbe."

Das stimmt zwar - noch. Doch das Bedrohungsgefühl wächst auch unter denen, die weiterhin auf den Bänken im Park oder in der Einkaufszone hocken. Sie alle kennen jemanden, den es erwischt hat, und fürchten sich, ebenso zu enden. Und auch langjährige Arbeitsplatzbesitzer leiden unter dem Rückgang der Arbeitslosigkeit: Ihr Arbeitsplatz erscheint ihnen nichts mehr wert, seit fast jeder einen hat. Sie arbeiten automatisch schludriger, machen montags öfters mal blau oder kündigen an, einen Betriebsrat zu gründen - alles nur, um ihren Rauswurf zu provozieren. Doch ihre Hoffnung ist meist umsonst. So schnell lässt man heute keinen mehr gehen.

Das weiß auch Andi G., selbst wenn er in letzter Zeit immer wieder denselben Traum hat: "Wenn ich noch mal ganz von vorne beginnen könnte... ", sagt er heiser, mit grauem, eingefallenen Gesicht. "Ein komplett vertrödelter Nachmittag am Fluss, mit einer Zweiliterbombe Rotwein... Aber das wird für mich wohl für immer ein Traum bleiben."

K
Kriegsrat

13.11.2009 um 12:53 Uhr

ob der vorfall geeignet ist, einen wichtigen grund darzustellen, der es dem AG unmöglich macht, das arbeitsverhältnis fortzusetzen, wird letztendlich ein arbeitsrichter unter würdigung des einzelfalls und aller umstände entscheiden (z.b. dürfte dieser vorfall in einer bank anders zu bewerten sein als auf einer baustelle)

W
Waschbär

13.11.2009 um 15:31 Uhr

@kriegsrat, das finde ich aber befremdlich.. warum sollen Baustellenmitarbeiter sich mehr gefallen lassen, als die Menschen von der Bank?

stimmt das gerücht das du eine Waffe hast??? oder habe ich mich verlesen und es hiess er hat ein an der Waffel?

und wie stellt sich ein Stingefinger im forum da? ....I... ???

D
DonJohnson

13.11.2009 um 15:46 Uhr

@waschbär Zieh mal deine Krallen ein. Ein "Stinkefinger" in einer Bank hat in der Tat eine andere Symbolkraft, als ein solcher auf der Baustelle, wo der Umgangston doch herber ist... Und das ist für und BR durchaus zum Vorteil.

Schau dir mal den damaligen Bundestag an... oder anders: Auf dem Bau kannst du auch mit dreckigen Klamotten erscheinen und was denkst du, was die Kundschaft sagt, wenn der Bankangestellte im Blaumann kommt.

Nach nochmaligem Überlegen ist der Vergleich doof...

Na dann schau dir den Dieter an: Der sagt nicht mal zum Polizisten "Sie". Laut Gericht, muß er das auch nciht. Hmmm, der Vergleich hinkt auch, aber vielleicht zeigt dir das, dass es nciht nur schwarz und weiß gibt, sondern dass man durchaus unterschiedlich urteilen muß und kann...

D
DerAlteHeini

13.11.2009 um 20:25 Uhr

waschbär Hihi !!!!!

K
Kriegsrat

14.11.2009 um 01:44 Uhr

alter heini, du pendelst dich auf einem bedenklichen niveau ein vom waschbär ist man ja nichts anderes gewohnt

B
Biggy

14.11.2009 um 14:11 Uhr

Waschbär ich danke dir. Jetzt weiß ich wenigstens warum ich mich so oft beschissen fühle. Ich hab Arbeit, das ist der Grund. Nicht zu glauben , dass ich so lange dazu brauchte um das zu erkennen. Jetzt weiß ich auch warum ich immer wieder in dieses Forum zurück kehre, hier erhält man echte Lebenshilfe. :-))

W
Waschbär

17.11.2009 um 14:00 Uhr

@Biggy, Schön dich als "Neu" Wähler gewonnen zu haben, wo soll ich das Passwort hin senden?

@Kriegsrat, Ich finde dich sehr komisch.... noch vor ein Paar wochen Randaliest du hier RUM und NUN machst du einen auf "Heilligenschein" Jung das ist KEINE entwicklung, das ist heuchellei ! Aber was soll ich Schreiben, sowas wie dich habe ich im Rat auch... oft aber nur für kurze Zeit, weil diese Art von Menschen reiben sich zu schnell auf und geben klein bei.

Wenn der Erfolgzählt, dann habe ich recht...

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