Aufwendige Umstellung der Arbeitsabläufe - wie können wir den Arbeitgeber dazu bringen, über die Umsetzung eine Vereinbarung zu schließen?
Wir sind eine Pflegeeinrichtung mit etwas über 100 Bewohnern. Es wurde nach Prüfung Gesamtbetriebsrat eine computergestützte Pflegedokumentation installiert. Die Vorraussetzungen zur Umstellung auf eine völlig andere Pflegedokumentation wurden geschaffen.
Problem: Die Umstellung eines einzelnen Bewohners auf die neue Pflegedokumentation mit zum Teil erheblich abweichenden Anforderungen dauert etwa 2-3 Arbeitstage.
Dieser Aufwand ist neben der regulären Arbeit nicht zu leisten, es kommt zwar zu sporadischen Freistellungen, aber diese sind nicht ausreichend.
Der Arbeitgeber beschränkt sich darauf Ziele festzulegen ( 1 Umstellung pro Monat jeder examinierte Pfleger), hält sich sehr bedeckt, wenn es darum geht die dafür notwendige Arbeitszeit zu planen, Urlaube,Wochenarbeitszeit oder das 3 Schichtsystem zu berücksichtigen, fordert pauschal dazu auf, Überstunden zu machen, unterschwellig drohend arbeitsrechtliche Konsequenzen.
Fragestellung: Wir sind ein sehr junger Betriebsrat, wie können wir den Arbeitgeber dazu bringen, über die Umsetzung der oben genannten Punkte eine Vereinbarung zu schließen?
Welche Ansätze gibt es ?
Community-Antworten (3)
22.09.2009 um 13:59 Uhr
sagt dem AG doch erst einmal, dass es ohne Euch keine Überstunden gibt....
22.09.2009 um 15:16 Uhr
@cocteau, im grundsatz seit ihr in der MBR wegen Technischer Überwachung, bei der Schulung und der aufstellung der EDV Systeme.Auch eine Berechtigungskonzept(Passwörter) benötigt ihr.
Überstunden sind eh in der MBr ausser ihr macht das was Pauschal.
Ihr solltet euch mal lieber mit dem Ag gedanken machen wie ihr vernüftig Schult und die Daten sauber ins System bekommt.
Welches Programm ist es denn ?
22.09.2009 um 15:43 Uhr
@waschbär warum ist der BR noch mal in der MB bei der Aufstellung wenn der GBR es schon originär behandelt hat? Es sei denn er hat nur eine RahmenBV bemacht.
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