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Krankheit als Aufhänger in der Firma - wie darauf reagieren?

C
carrie
Jan 2018 bearbeitet

Liebe Kollegen, heute hab ich mal ne Frage. Kurz gesagt, bei mir wurde eine nicht ganz leichte Krankheit festgestellt, die mich lebenslang Tabletten nehmen lässt und durch die ich auch öfter mal außer Gefecht gesetzt werde. Wir sind eine knapp 1000 Mitarbeiter starke Firma, mit 16 Filialen. Eine BR Kollegin war letzte Woche krank und wurde, als sie zurück kam, mit den Worten "Na, ist das jetzt die ..(Mein Nachname) Arbeitsweise?" begrüßt. Der Vorgesetzte meinte dann, das käme ja nicht von ihm, sondern den Mitarbeitern. Andere Filialen wissen aber natürlich nicht, wann wo ein Kollege krank ist. Mittlerweile stört mich das Gerede nun wirklich nicht mehr, denn ich muss sicherlich niemandem Rechenschaft ablegen und eine Mitleidstour fahren, aber das geht doch etwas zu weit und ich frage mich ernsthaft, ob jedes Mal wenn ich fehle, eine Rundmail ans schwarze Brett gehängt wird. Ich bin noch am überlegen, wie ich reagiere und wollte eure Meinung dazu hören. Vielen Dank

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Community-Antworten (4)

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DonJohnson

08.07.2009 um 22:30 Uhr

Nun, in meinen Augen ist auch das eine Behinderung der BR Arbeit, da du als BRM negativ dargestellt wirst. Du solltest das dem "Kollegen" in einem Gespräch unter sechs Augen (noch ein BRM wäre sinnig) mal in aller deutlichkeit mitteilen. Vielleicht hilft es auch den mal zur R Sitzung kommen zu lassen und mit ihm emotionslos darüber zu reden...

Nun, so würde ich es glaube ich machen - was sagt ihr anderen dazu?

C
carrie

09.07.2009 um 00:19 Uhr

....och, keiner da, der was schreiben will?:-(

K
Kriegsrat

09.07.2009 um 01:27 Uhr

@ carrie

was soll man da schreiben ? wenn sowas passiert, muß man schon das eigenleben mancher betriebe kennen, wie sich das entwickelt hat usw. man muß berücksichtigen, wie dich die ganze sache belastet oder ob du drüber stehst

man könnte sagen, einfach ignorieren, dann hörts von selber auf man könnte sagen, mit humor begegnen man könnte sagen, dagegen vorgehen, mobbingtagebuch führen, wer weiß wie sich das noch entwickelt, vielleicht braucht mans noch... man könnte sagen, aufklärung in eigener sache betreiben, weil vielen vielleicht die lage nicht klar ist

ein ernstes gespräch wäre vielleicht bei dem einen oder anderen angebracht und würde das ganze beenden bei wieder einem anderen führt dies vielleicht dazu, daß es - hintenrum - noch schlimmer wird

schwierige sache für außenstehende....

R
rainerw

09.07.2009 um 02:51 Uhr

@carrie Hallo erstmal liebe Leidensgenossin! Sicherlich ist jemand da der auch was schreiben will. Nur ist es bei manchen Menschen so, das sie wegen ihrer Schicht erst schreiben können wenn andere schon in der Heija sind. Da Du hier erwähnst das ihr 1000 MA in 16 Filialen seit und meinst das andere Kollegen in den anderen Filialen nicht wissen wenn ein Kollege krank ist oder war, scheinst Du Dir dem wohl doch nicht so sicher zu sein? Ist da vielleicht der Gedanke an den Presseberichten aus der Vergangenheit über Krankendaten im Hinterkopf? So nach dem Motto: Nachtigall ich hör dir im Wald rumpoltern. Ich selbst bin vor 2 Jahren schwer erkrankt und nach meiner 10monatigen Auszeit bin ich heute noch unterwegs von Arzt zu Arzt und habe alle 3 Monate regelmäßig meine Nachsorgetermine zu denen ich immer Krank geschrieben werde, da sie den ganzen Tag dauern und ich kein Auto an dem Tag fahren darf. Hinzu kommt dann noch meine BR arbeit und die des KBR, wo ich dann wegen der weiten Entfernungen der einzelnen Werke gleich mehrere Tage vom Arbeitsplatz weg bin. Dies mag zwar offensichtlich nichts mit einer Krankheit zu tun haben, aber andere sehen nur das man ebend nicht da ist. Da kommen dann gleich die frotzeleien, wie: "Na gibt es dich auch noch" oder "Du arbeitest auch noch hier" Andere wiederum mutmassen schon ob meine Krankeit sich verschlimmert hätte und Fragen warum ich mir das denn überhaupt noch antuhe und sollte doch lieber die Rente einreichen. Ich habe gelernt dem Schlagfertig und auch mal mit Humor entgegen zu treten. Vielleicht mache ich es mir dadurch auch selber ein wenig leichter nicht immer an die Krankheit denken zu müssen. Denn das es Dir nichts ausmacht kann ich Dir nicht so recht glauben, denn sonst wärest Du nicht auf den Gedanken gekommen diesen Thread hier zu eröffnen. Ich wünsche Dir Stärke und alles Gute. Rainer

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