Personalgespräch
Hallo! Ein Mitglied unseres BR hat einen Mitarbeiter zu einem Personalgespräch, in dem es um Konflikte im Team ging, begleitet. Er hat mit der Kollegin im nachhinein das Gespräch reflektiert und ihr seine Eindrücke schriftlich festgehalten. Nun sprechen die anderen Kollegen, die an dem Gespräch teilgenommen haben davon, das BR- Miglied seie parteiisch, da er der Kollegin diese im nachhinein angefertigten Notizen gegeben hat. Meine Frage ist nun: Hätte der Kollege diese Notizen allen zukommen lassen müssen? Muss/ soll man bei Anfragen zur Begleitung eines Gespräches die "Gegenseite" kontaktieren und um deren Ansicht bitten? Also:
Wieviele Kollegen haben sich getroffen? Es haben sich insgesamt 5 Kollgegn getroffen. Teamleitung, 1 Fachkraft, 2 Fachkraft, 1 BR und AG. Geladen hat der AG.
Wie gross ist euer BR? 11 Mitglieder
Wer hat um Begleitung gebeten? Die 2Fachkraft hat um Begeitung gebeten, da es schon meherere Gespäche gegeben hat und sie zum wiederholten mal versetzt werden soll.
Was steht in den Notizen? Stichpunkte der Themen die besprochen wurden.
Betreffen sie alle Kollegen, oder nur speziell diese eine Kollegin? Die 2Fachkraft, da es die Dinge sind die sie in ihrer Arbeit verändern soll.
So, ich hoffe ich habe nichts vergessen.
Community-Antworten (2)
08.04.2009 um 01:42 Uhr
@käsewurst Das ist eine Frage...da wette ich bekommst du bei 10 Antworten, 10 Meinungen. Fragen habe ich auch... Wieviele Kollegen haben sich getroffen? Wie gross ist euer BR? Wer hat um Begleitung gebeten? Was steht in den Notizen? Betreffen sie alle Kollegen, oder nur speziell diese eine Kollegin? Im grossen und ganzen sollte man als BRM in solchen Gesprächen immer neutal bleiben. Fertigt doch ein "allgemeines"Gesprächsprotokoll an und händigt es allen aus.
08.04.2009 um 12:42 Uhr
Hallo, natürlich hätte der BR das Schreiben allen mitteilen MÜSSEN. Wenn im Interesse des Teams ein Problem gelöst werden soll, so müssen alle Beteiligten auch den aktuellen Stand der Gespräche kennen. Wenn es eine sachdienliche Diskussion gab, ist es dann einfach zu überprüfen wer was wann gesagt gemeint oder vermeintlich gesagt oder gemeint hat. (Oftmals ist das Gesagte ja mit dem Gemeinten nicht deckungsgleich - hier sollte der BR einen Konfliktlöser in seinen Reihen haben). Damit trocknet man den Gerüchtesumpf aus und schafft klare Vorraussetzungen und damit die Grundlage für Lösungen. Prinzipiell gilt: Nicht - wo liegt das Problem, das ermüdet in endlosen Diskussionen mit verschiedensten Standpunkten, sondern immer: Wo wollen wir hin - oder was ist das Ziel und wie kommen wir hin. Gruß
PS: Unter Kollegen gibt es nie die Gegenseite, der BR ist Vertreter aller Kollegen.
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