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Dieser Beitrag ist vor 6 Jahren entstanden. Gesetzliche Regelungen und Rechtsprechung können sich seitdem geändert haben.

von der Krankenhausmutter (TVöD) in die Tochterfirma mit eigenem Tarifvertrag

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Schmitho
Feb 2020 bearbeitet

Mein Mann soll innerhalb des privaten Krankenhausträgers (derzeit TV öD, vormals TV KAH) in die Tochterfirma, die einen eigenen (schlechteren) Tarifvertrag hat versetzt werden. Grund: Die Tätigkeit die er verrichtet wird nur noch in der Tochterfirma erbracht. Geht das so ohne Weiteres ? Muss mein Mann sich fügen ? Kann er auf Übernahme seines jetziges Vertrags pochen ?

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Community-Antworten (1)

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nicoline

02.02.2020 um 16:09 Uhr

Schmitho Das bedeutet, dass dein Mann in eine Servicetochter des Krankenhauses versetzt werden soll. Fügen muss dein Mann sich zunächst mal nicht, wenn er einen Arbeitsvertrag hat, in welchem Bezug genommen wird auf den TV KAH und nachfolgende Tarifverträge oder sogar auf den TVöD. Der AG könnte aber auf den Gedanken kommen, ihn betriebsbedingt zu kündigen, wenn er in der Muttergesellschaft tatsächlich keine Arbeit mehr für ihn hat. Dringend anraten würde ich, Kontakt zum BR aufzunehmen und zusätzlich eine Rechtsberatung beim Anwalt oder der Gewerkschaft in Anspruch zu nehmen. Auch die Hamburger Krankenhäuser haben die sogenannten "patientenfernen Bereiche" wie Reinigung, Küche, IT, Patiententransport etc. eigentlich schon lange outgesourct. Deswegen finde ich es ziemlich verwunderlich, sollte dein Mann zu einem dieser Bereiche gehören, wenn er noch in der Muttergesellschaft eingestellt wurde.

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