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Vertrauensbruch - können wir als BR gegen den "Kollegen " der alle angeschwärzt hat vorgehen?

B
brati
Jan 2018 bearbeitet

Liebe kollegen , Ich arbeite in einem dienstleistungsunternehmen und wir machen regelmäßig objektbesuche bei unseren mitarbeitern . Die besuche laufen folgendermaßen ab : Wir stellen uns vor , bitten die führungskräfte hinaus um ein ehrliches feedback zu bekommen und sprechen dann kritik bzw. verbesserungsvorschläge mit den führungskräften und/oder deren vorgesetzten durch . Selbstverständlich notieren wir zum schutz unserer MA keine namen oder wer was gesagt hat . Wir haben den Ma garantiert das egal was angesprochen oder kritisiert wird nicht weitergetragen wird denn 90% der kollegen haben keinen festvertrag . Leider hatte wohl einer der anwesenden kollegen im anschluss an das gespräch nichts besseres zu tun als gleich zum chef zu rennen und ihm haarklein zu berichten wer was gesagt hat . Das hatte zur kosequenz das bereits ein ma gekündigt wurde und das vertrauensverhältnis zum BR verständlicherweise empfindlich gestört ist . Nun zu meiner frage : können wir als br gegen den "kollegen " der alle angeschwärzt hat vorgehen ? Meiner meinung nach ist das ein ganz krasser vertrauensbruch .

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Community-Antworten (3)

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frager1

28.11.2008 um 16:21 Uhr

Vertrauesbruch JA ob er aber nicht sanktionsfähig ist???

Es wäre zu prüfen ob er unter die Regelungen nach § 79 IV i.V. mit §§ 82, 83 fällt und damit ggf. sanktionsfähig wird.

Ist es überhaupt belegbar, dass ein BR-Mitglie hier zum AG ging? Wenn ja, hat er gepetzt oder "nur" Sachverhalte mit dem Ziel der Abhilfe vorgetragen? Wollte er dem AN schaden?

Es war hier ja nur eine personenbedingte Kündigung möglich. Hatte der BR der Kündigung zugestimmt? Wurde die Kündigung gerichtlich geprüft also Kündigungsschutzklage erhoben? Dann hätte in dem Kündigungsschutzprozess es ja auch zu Aussagen kommen müssen, ob dem BR hier ggf. ein schuldhaftes Mitverschulden an der Kündigung zuzurechen ist.

B
BRAT

28.11.2008 um 18:49 Uhr

danke für die schnelle antwort leider habe ich die frage nicht eindeutig genug formuliert . Es ist kein kollege aus dem Br zum Chef gegangen sondern ein Mitarbeiter der an dem gespräch teilgenommen hat .

F
frager1

28.11.2008 um 18:59 Uhr

Da kann man denn nur mit dem Koll. reden und ihn vielleicht einmal darauf hinweisen, dass er sich damit "keine Freunde" schafft auf die er vielleicht auch einmal angewisen ist.

Weiter auch das hierzu angebotene Seminar besuchen um weitere Kenntnisse und Anregungen zu erfahren. ;-)

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