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Kündigungen im Konzern - Wie sollen wir uns als Gremium verhalten?

T
TD
Jan 2018 bearbeitet

Hallo zusammen.

Bei uns im Konzern steht eine Kündigungswelle an. Es müssen ca 10% der Belegschaft gehen aufgrud der Schwächelnden Wirtschaft (Aussage von unserem Konzern Personalchef). Unseren Standort trifft es besonders hart, da unserer Hauptkunde bis ca März 2/3 weniger an Lierfermenge abnehmen wird. Nun soll 1/3 der Belegschaft gehen. Dies möchte unser Prod.Leiter über die beschäftigten Leasingkräfte machen. Es soll dann ab März wieder aufwärtz gehen. Aber ich als BR Vorsitzender habe kein Vertrauen in diese Aussage. Wie sollen wir uns als Gremium verhalten. (dDen BR an unserem Standort gibt es erst seit einem Halben Jahr). Irgend welche Tipps von alten Hasen???

4.19905

Community-Antworten (5)

C
carrie

20.10.2008 um 19:34 Uhr

@TD Vielleicht hilft dir das etwas weiter!?

http://www.umsetzungsberatung.de/arbeitsrecht/sozialplan.php

S
sinsheimer

20.10.2008 um 23:36 Uhr

vorsicht geboten !

sofort die gewerkschaft einschalten.

um solche dinge zu klären, versprechen die chef´s euch alles was ihnen dabei einfällt. in diesem augenblick wollen die nur schnellst möglich eine lösung - und im nachhinein, brauch ich dir ja nicht sagen wer die leidtragenden sind.

gut gemeinder gruss

P
paula

21.10.2008 um 11:37 Uhr

ich will ja nicht immer gegen die Gewerkschaft schießen aber bei anstehenden Personalabbau würde ich mir immer einen guten Anwalt holen und nicht auf die Gewerkschaft vertrauen... dafür habe ich schon zu viele Gewerkschaftssekretäre gesehen die solche Sachen selbst bei wohlwollenden Betrachtung äußerst dilletantisch angegangen sind

S
sinsheimer

21.10.2008 um 22:21 Uhr

sorry - natürlich muss auch ein anwalt eingeschaltet werden !

L
laffo2

21.10.2008 um 23:24 Uhr

@TD wir haben z.Zt. an einem unserer Standpunkte, dass selbe Problem zu lösen. Gegenwärtig wird ein Interessenausgleich ausgehandelt. Im Vorfeld hat der betroffene BR allerdings den GBR & die GEW informiert & mit ins Boot genommen. Die wiederum haben eine ANnahe Wirtschaftsprüferkanzlei engegiert, welche sämtlichen Unternehmenszahlen zur Verfügung gestellt bekam & somit den betroffenen Kreis um ca. 1/3 absenken konnte.Des Weiteren wurde die Komunal- & Landespolitik, für mögliche Zuschüsse etc., angezapft. Als nächstes haben alle(!) anderen Standorte übertarifliche Dinge abgegeben, um den betroffenen Standort zu sichern.Diese "Beihilfen" der AN sind befristet für 2 Jahre in einen Zukunftsicherungsvertrag der Fa. geflossen. u.a. wurde aufs Urlaubsgeld verzichtet, dafür gibt es allerdings "Erholungsbeihilfe"...

Laßt euch nicht einfach etwas vorschwätzen, sondern prüft die Kröte!!!!!

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