Guten Morgen, habe mal eine Frage zu Gewerkschafsvertreter-Besuche. Unser Betrieb ist tarifgebunden, es sind aber nicht alle in der Gewerkschaft. In der letzten Zeit sind ständig ohne vorherige Informationen Gewerkschaftsvertreter auf unseren Außenbaustellen. Wir der Betriebsrat wurde nun von der Geschäftsleitung gerügt, dass wir es zulassen würden, da da dauernt Leute von der Arbeit abgehalten werden weil die von der Gewerkschaft Fragen stellten, z. B. in welcher Lohngruppe sie wären und dann käme, wäre falsch müßten viel höher eingruppiert sein und jetzt gibt es mächtig Stunk. Genau diesen Fall haben wir nachrecherchiert und es ist nicht richtig, laut seiner Ausbildung und Arbeitstätigkeiten ist der Arbeitnehmer richtig eingruppiert, das hätten wir geklärt aber leider ist die Geschäftsleitung jetzt total sauer und obwohl wir die Unterstützung der Gewerkschaft schätzen finden auch wir, dass das allmählich zu weit geht. Klar sie sind auf Mitgliederfang. Hat jemand von Euch in so einer Sache Erfahrung, in wie weit ist es tatsächlich zulässig die Leute von der Arbeit wegen Gespräche abzuhalten, denn das wird gemacht egal ob der Arbeitnehmer selber in der Gewerkschaft ist oder nicht, denn nicht einmal wir vom Betriebsrat wissen ganz genau welche unserer Arbeiter in der Gewerkschaft sind.
Danke für Eure Mithilfe - Gruß Rita