Hallo und guten Tag an Forum

Ich habe hier einen schwierigen Fall:
Die Frau eines Mitarbeiters war in der Lohnbuchhaltung und hatte folgendes Anliegen:
Das Büro sollte bitte bei der Krankenkasse klären, ob ihr Mann (Unser Mitarbeiter)
von der Arbeit freigestellt werden könnte, mit Lohnzahlung der Krankenkasse,
damit er seine erkrankte Mutter (Kein Pflegefall) betreuen könnte.
Die Frau erschien am nächsten Tag wieder.
Das Büro teilte Ihr mit, dass die Krankenkasse keine Zahlungen leisten werde.
Daraufhin sagte die Frau "Dann muss mein Mann halt krank machen".
Am nächsten Tag war die Krankmeldung rückwirkend und für 14 Tage im Haus.
Das Lohnbüro erstellte eine Aktennotiz und schickte sie zur Geschäftsleitung.
Der Chef rief mich ins Büro und erläuterte mir den eben geschilderten Sachverhalt.
In meinem Beisein rief er den Kollegen an. Dieser gab zu, dass er beim Arzt war
und der ihn wegen seiner erkrankten Mutter krank geschrieben hat.
Der Chef sieht dies als Kündigungsgrund an, möchte mit dem Mitarbeiter aber nochmal
ein Gespräch führen und will mich dabei haben.
Jetzt endlich meine Frage:
Wie kann oder besser soll ich mich verhalten?
Wenn es wirklich ein Kündigungsgrund ist?!, dann könnte ich doch dem Mitarbeiter vorschlagen
unbezahlten Urlaub zu nehmen.
Jetzt seid Ihr dran - bitte Rückmeldungen.

Vielen Dank