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BRM redet mit Auftraggeber ohne Absprache mit BR und GL

F
Fantastico
Nov 2016 bearbeitet

Hallo!Wir sind ein 9er Gremuim eines Dienstleistungsunternehmens. Ein BRM hat nun, ohne Absprache mit dem Vorsitzenden bzw. Stellvertreters und GL, mit dem Auftraggeber über einen Mitarbeiter gesprochen der ihn in seiner Firma nicht mehr sehn möchte, weil er auffallend oft ,seiner Meinung, Dienstvorschriften verletzt hat. Wir anderen BR Mitglieder sind über diese Verfahrensweise des Mitgliedes nicht sehr begeistert.Genauso die GL.Denn das BRM hat die Situation mit dem Mitarbeiter dadurch so sehr verschlechtert das jetzt wohl gar keine Chancen mehr bestehn das der Mitarbeiter weiter arbeiten kann.Wir sind ziemlich sauer über diese Vorgehensweise und würden das BRM am liebsten rausschmeissen.Wie ist eure meinung dazu?

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Community-Antworten (4)

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Mainpower

18.08.2008 um 17:46 Uhr

Hallo, ohne Absprache mit dem Vorsitzenden bzw. Stellvertreters und GL!! Lasst ihr euch von der GL genehmigen mit wem Ihr sprechen dürft? Was ist wenn das BR-Mitglied vom Auftraggeber angesprochen wurde? Gibt es dann einen Maulkorb oder dürfen BRM eine eigene Meinung haben? Was ist wenn der MA wirklich Dienstvorschriften verletzt hat? Kann der betroffene MA nich bei einem anderen Kunden eingesetzt werden? Fragen über Fragen.Man kann ein BR nicht so einfach aus dem Gremium schmeissen. Man müsste beide Seiten hören!

C
carrie

18.08.2008 um 17:50 Uhr

@Fantastico Um ein Mitglied aus dem BR zu werfen, bedarf es schon etwas mehr, als das von euch geschilderte Verhalten. Vom Prinzip her, sind solche Gespräche erstmal nichts ungewöhnliches. So wie du es schreibst, hört sich das aber so an, als hätte er vor dem Auftraggeber noch schlecht über den Mitarbeiter gesprochen und ihn dadurch bestätigt!?

F
Fantastico

18.08.2008 um 18:04 Uhr

Unser AG möchte in der tat, bevor wir mit dem Auftraggeber sprechen,das wir ihn darüber informieren.Warum auch nicht?Ich find das eigentlich in ordnung.Der Auftraggeber würde nie an uns herantreten weil er eigentlich gar kein interesse hat mit uns zu reden.Was auch sein gutes Recht ist. Unser AG freut sich über unser Engagement,nur er möchte das eben wissen.Er wäre sicher auch erfreut über ein positives Ergebniss für den MA.Da er nämlich dem Mitarbeiter keinen anderen Arbeitsplatz anbieten kann muß er dann natürlich mit ner Kündigungsklage rechnen wenn der AN das tut.Also,verbieten tun wir niemanden was,ganz im gegenteil,ihr habt alle sicher auch Mitglieder im BR die mehr damit auffallen pünktlich bei der Sitzung zu sein aber so schnell wie möglich wieder weg zu müssen.Dann hört man ne woche nichts mehr von denen.Also,Engagement gerne,aber organisiert!Und wenn jeder macht was er will,kommt doch gar nichts bei raus.Und in diesem Fall war das Ergebniss negativ für den MA,der GL und uns dem BR!

W
wölfchen

19.08.2008 um 10:42 Uhr

. . . mir schwebt bei solchen Beiträgen vor dem inneren Auge immer der Satz aus dem Kommentar zum BetrVG: "jedes BRM arbeitet eigenverantwortlich". Wenn nun dieses BRM eigenverantwortlich, also ohne den Rückhalt des Gremiums gehandelt hat, dann darf es das auch allein verantworten. Wie weit im Nachhinein die Unterstützung des Gremiums BR dann geht, ob man a) sagt, okay, das ist ein aktives Mitglied, ist mal über das Ziel hinausgeschossen, also lassen wir es nicht im Regen stehen, oder man sagt b) hey, da hat sich mal einer aufspielen wollen, soll er doch die Suppe allein auslöffeln - das würde ich als Gremium gemeinsam beraten. Rauskommen sollte jedoch kein Ausschluss, sondern für das BRM die Erkenntnis, dass man ohne die anderen BRM ganz schön blass aussehen kann und dass man nur gemeinsam stark ist . . .

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