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Rücktritt eines BR Mitglieds - erzwingbar durch Mitarbeiter?

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luise1
Jan 2018 bearbeitet

Bei uns in der Fa. haben wir vor kurzem einen Betriebsrat gewählt, 2 der drei BR arbeiten sehr gut zusammen und haben auch schon einiges für uns erreicht, aber der dritte BR ist nun permanent krank, in diesem Jahr war er erst 4 Wochen im Betrieb. Und wenn er da ist dann hetzt er gegen der Rest vom BR, Können wir als Mitarbeiter durch eine Unterschriften liste verlangen das derjenige BR zurücktritt!

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Community-Antworten (6)

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wölfchen

23.04.2008 um 11:07 Uhr

. . . verlangen könnt Ihr es, aber es wird nichts bewirken. Es gibt im Betriebsverfassungsgesetz ganz klare Regeln, wie ein BR- Mitglied seines Amtes enthoben werden kann. Eine Unterschriftenliste gehört nicht dazu. Im Übrigen muss ich mal wieder die berühmte Frage stellen, wer denn diesen BR gewählt hat. Es erscheint mir schon merkwürdig, dass bei 4 Wochen Anwesenheit in diesem Jahr im Betrieb schon feststeht, dass derjenige nix taugt, nachdem er vorher genug Stimmen bekommen hat, um im BR zu sein. Oder seid Ihr etwa sauer, weil der Kollege so viel krank ist? Aber Krankheit kann jeden treffen - auch einen BR . . . Vielleicht solltet Ihr erst mal das Ende der Arbeitsunfähigkeit abwarten und schauen, wie die drei sich zusammenraufen? Fröhliches BR- Kegeln führt im Endeffekt nur dazu, dass sich kein Kandidat mehr findet . . .

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luise1

23.04.2008 um 11:28 Uhr

Du hast schon recht, vor der Wahl wurde von dem BR Mitglied große Töne bezüglich gleiche Arbeit für alle gespuckt, und jetzt dürfen wir die Arbeit mitmachen. Mit dem Ausspruch ich bin BR Mitglied mir kann man sowieso nicht Kündigen werden! Der rest vom BR nimmt keine Stellung zu diesem Thema. Gibst da spezielle §§§ im Betriebsverfassungsgesetz! Danke für deine Antwort.

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Petrus

23.04.2008 um 11:37 Uhr

Ersatzmitglied?

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Niko

23.04.2008 um 12:03 Uhr

Hallo luise1, du solltest mit deinen Äußerungen etwas vorsichtiger sein, denn der Schuss könnte nach hinten losgehen - wieso ? Du unterstellst mehr oder weniger dem BRM nur krank zu sein weil er diesen besonderen Kündigungsschutz hat. Wieso sollte das BRM nicht dafür sein "gleiche Arbeit vor alle", nur weil er krank ist, muss sich doch seine Meinung nicht geändert haben. Hast du dich einmal gefragt ob diejenigen begeistert sind - deine Arbeit mitzumachen - solltest du einmal krank werden. Ich muss mich immer wieder wundern was manche von euch da draußen vom BR erwarten ohne selber bereit zu sein eine solche Aufgabe zu übernehmen und ein Urteil abgeben wollen, ohne zu wissen was zum Beispiel in diesem Fall - "Krankheit" tatsächlich Sache ist.

W
wölfchen

23.04.2008 um 12:08 Uhr

luise1, da ist mir zu wenig Fleisch am Knochen! §§§ zu was?

  • gegen große Töne spucken
  • gegen Arbeit mitmachen
  • gegen MA, die sich durch die großen Töne beeindrucken ließen
  • gegen die Aussage, dass einem BRM nicht gekündigt werden kann
  • gegen einen BR, der sich dazu nicht äußert Also etwas genauer brauchten wir das schon (Unterschriftenliste hatte ich ja schon geklärt).
M
MediamarLeipzig

23.04.2008 um 12:21 Uhr

@Luise Scheise mit der Scheisse , das kommt mir sehr bekannt vor.Da musst du etwas anders Ereagieren und dieser Unperson zeigen das sie scheisse ist und das es besser ist das sie geht.Also im ganzen und komplett.Das könnte auch Mobbing sein,aber ist ja zum Vorteil der Verwandschaft.Aber scheise ist das schon mit der scheisse.

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