Schlechtwetter Im Baugewerbe
Servus Ich habe mal ne Frage wo ich nix finde im I-net
Wer hat Erfahrung mit Schlechtwetter im Baugewerbe. Bei uns werden Leiharbeiter beschäftigt und die eigenen Leute sitzen daheim. Ist sowas Recht .... ??????????
Community-Antworten (4)
26.03.2008 um 14:43 Uhr
Hallo Jockel, Schlechtwetter und Leiharbeiter sind zwei Paar Schuhe. Oder meinst Du etwa bei Schlechtwetter werden bei euch Leiharbeiter eingesetzt? Meinst Du wirklich Leiharbeiter und nicht etwa Subunternehmer?! Befinden sich eure eigenen Leute in Kurzarbeit? Bitte um Erläuterung.
26.03.2008 um 19:03 Uhr
Hallo Claudine Wir sind eine Firma die ROHLEITUNGSBAU und Tiefbau hat,aber seit geraumer Zeit kommen immer neue Leute im Tiefbau dazu,die werden dann eingesetzt als Handschachter Hilfsarbeiter usw. Dabei sind auch sog.Nachunternehmer wobei da auch nichts einzuwenden wäre,wen nicht die eigenen Leute Zuhause sitzen würden wie zur Zeit bei uns. Sog. Ansparstunden der Firmeneigenen Mitarbeiter sind lange aufgebraucht. Nach was für einem Arbeitsmodell wird hier gearbeitet?
Danke im Vorab für evt.rechtliche Grundlage.........
27.03.2008 um 09:18 Uhr
Guten Morgen Jockel, also was ich immer noch nicht verstehe, befindet ihr euch in Kurzarbeit? Ansonsten kann es nicht sein, dass eure Leute so lange zu Hause sitzen und ihr Flexkonto verbrauchen. Wenn sie wirklich wegen Schlechtwetter zu hause bleiben, dann können aber auch andere Leute nicht arbeiten. Schlechtwetter gilt für alle außer Bauleiter und Polier oder es können Ausbauarbeiten ausgeführt werden (ist bei uns zumindest so, ich arbeite aber im Hochbau). Ich kann dir leider nicht sagen, nach welchem Arbeitsmodell ihr arbeitet. Existiert eine BV zur Flexibilisierung der Arbeitszeit? Ansonsten würde ich vorschlagen, eine solche abzuschließen. Oder du erkundigst dich bei eurer zuständigen Gewerkschaft (IG Bauen Argrar Umwelt). Das kann so eigentlich nicht sein. Liebe Grüße Claudine
27.03.2008 um 13:07 Uhr
@jockel Tja, ziemlich kompliziert mit dem Saison-KUG. Wir haben zur Zeit dasselbe Problem. Ich (Betriebsratsvorsitzender) habe unsere GL aufgefordert dazu Stellung zu nehmen und dies zu unterlassen. Half aber zuerst wenig. Begründung der GL: Es werden alte Verträge der Nachunternehmer aus 2007 abgearbeitet und für Schachtarbeiten und Pflaster aufnehmen sind die eigenen Leute zu teuer. Habe daraufhin Einsicht in die (aktuellen) Nachunternehmerverträge verlangt (TV Mindestlohn §5). Siehe da, die Abrechnungen enthielten auch Hausanschlüsse (sind ja wohl Facharbeiten). Werde nochmal ein Gespräch mit der GL führen. Wenn keine Einsicht kommt, bleibt wohl nur der Gang zum Anwalt und der Gewerkschaft. Ich könnte mir vorstellen das die Agentur für Arbeit auch nicht begeistert ist. Wenn die Kontostunden aufgebraucht sind bekommt ihr Saison-KUG. Entweder von der Arbeitsagentur oder vom AG in gleicher Höhe.
Hast du noch ein paar Infos? Wieviele Flex Stunden hat euer Konto maximal? Habt ihr die 50 Stunden (die laut TV möglich sind) per BV geschützt? Habt ihr einen Betriebsrat? Bekommt ihr die 2,50€ für eingesetzte Kontostunden? Wie ist der Antrag auf S-KUG begründet (Witterung o. Arbeitsmangel)?
Werde am Ball bleiben. Lasst euch nicht verarschen. Gruß Andi
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