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Dieser Beitrag ist vor 18 Jahren entstanden. Gesetzliche Regelungen und Rechtsprechung können sich seitdem geändert haben.

wie handeln, wenn Firma verlegt werden soll?

G
gerechte
Jan 2018 bearbeitet

hallo zusammen,ich bin seit 5 jahren BR mitglied.ich gerate aber immer mehr im zwiespalt bei entscheidungen.unser unternehmen steht vor der entscheidung ob der betrieb hier weiter geht oder IRGENDWO neu angesiedelt wird .seitdem es in die HEISSE phase geht vermerke ich dass der BR vorsitzende uns bei entscheidungen suggeriert doch zu überlegen das der STANDORT gefährdet sei .das heisst für mich:klein bei geben.damit bin ich nicht einverstanden.wer gibt mir ein rat??

8.08304

Community-Antworten (4)

DAH
Der alte Heini

18.03.2008 um 17:03 Uhr

gerechte gegen eine Standortverlegung kann der BR nichts unternehmen. Letztendlich ist das eine wirtschaftliche Entscheidung des Arbeitgebers. Aber für die Auswirkungen auf die Arbeitnehmer ist der BR zuständig, zB: in dem der BR einen Sozialplan fordert. Der BR sollte schleunigst einen Fachanwalt konsultieren.

B
BRV4U

18.03.2008 um 19:51 Uhr

Hallo gerechte, Bangemachen seitens des AG ist ja ein bekanntes Mittel, noch mehr Leistung bei vermindertem Lohn den Angestellten abzupressen. Klein beigeben ist in den seltensten Fällen hilfreich. Wie ernst die Lage bei euch ist kann man schlecht einschätzen. Allerdings solltest du bedenken, dass der BR nicht nur ein Mitspracherecht hat, sondern auch eine Mitverantwortung. Hast du schon einmal daran gedacht, dass euer BRV lediglich versucht, durch (möglicherweise) unpopuläre Entscheidungen den Standort und damit eure Arbeitsplätze zu sichern? So ähnlich ist das bei uns im Betrieb abgelaufen: Ein Auftraggeber, der uns 60% des Gesamtumsatzes beschert, wollte es nicht hinnehmen, dass wir massiv in Produktionsrückgang geraten sind und wollte den Auftrag abziehen. Das war keine leere Drohung, das war eine pragmatische Entscheidung. Als Folge davon wäre innerhalb weniger Monate der Standort geschlossen worden, 260 Menschen wären dann arbeitslos. Wir als Betriebsrat haben daraufhin zähneknirschend 4 Wochen lang Überstunden und Mehrarbeit bis zur Schmerzgrenze genehmigt, Freiwillige aus anderen Abteilungen haben auch samstags mit angepackt. Sicherlich nicht alltäglich, wir haben es aber geschafft. Wie gesichert ist denn die Aussage des AG? Welche Gründe hat er, den Standort zu schliessen und 'irgendwo' wieder aufzubauen?

G
gerechte

18.03.2008 um 22:30 Uhr

hallo nochmal,der mitvertrag des gebäudes läuft in 2009 aus,ausserdem reichen die vorhandenen räumlichkeiten nicht aus.die grosse frage ist wird sich der AG in den alten oder neuen bundesländer niederlassen.!!bis jetzt hat ER sich nicht geäussert!!

A
Anfänger

07.04.2008 um 00:37 Uhr

Hallo gerechter, wir sind fast in der gleichen Lage Mietvertrag läuft 2009 aus, würden dann aber auf 2 Niederlassungen aufgeteilt. Gl stellt nur noch befr. ein und Zeitarbeiter. jetzt wurden auch noch Arbeiten einfach abgezogen. BRV meint wir hätten darauf keinen Einfluss. Br-Gremium besteht aus lauter neuen Mdgl. außer dem BRV. Bin genauso ratlos wie du.

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