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Öffentlichkeits Arbeit des BR

BL
Betriebsrat LM
Aug 2019 bearbeitet

darf der BR seine Schreiben an den Arbeitgeber öffentlich am schwarzen Brett aushängen, damit die Mitarbeiter informiert sind was der BR gerade macht?

Darf der BR alleine mit dem Betriebsarzt sich die Arbeitsplätze anschauen oder muss imer ein AG ( Geschäftsführer) dabei sein?

37605

Community-Antworten (5)

B
BRHamburg

17.08.2019 um 21:58 Uhr

Die Schreiben an den Arbeitgeber ans Schwarzebrett zu hängen, finde ich den völlig falschen Weg. An welchen Themen der BR gerade arbeitet kann man auch in einem Info Flyer den Kollegen sagen.

K
kratzbürste

18.08.2019 um 09:37 Uhr

Finde ich auch- so viel Zeit muss sein, um für den Aushang ein separates Info zu schreiben.

E
ExBoMa

19.08.2019 um 10:07 Uhr

Die Frage ist doch, was Ihr damit erreichen wollt. Für eine vertrauensvolle Arbeit ist so etwas auf jeden Fall nicht förderlich und der Arbeitgeber dürfte sich hier sehr irritiert zeigen. Was sollen die Mitarbeiter in so einem Fall denken? Kommunikation sollte immer auf dem Kommunikationspartner zugeschnitten sein. Bei dem von Euch beabsichtigten Weg bring Ihr weder der Belegschaft, noch dem Arbeitgeber eine gewisse Wertschätzung mit. Was würdet Ihr denken, wenn der Arbeitgeber jede Kommunikation mit euch auch gleich für alle mit ans schwarze Brett aushängt? In der Regel beinhaltet die Kommunikation mit dem AG auch Punkte, die man der Belegschaft so nicht pauschal im Detail mitteilen sollte. Wie schon die beiden oben schreiben, sieht eine vernünftige Öffentlichkeit-Arbeit anders aus.

U
UdoWoe

19.08.2019 um 11:19 Uhr

Wir nutzen immer zwei Wege der Öffentlichkeitsarbeit. Wenn wir als BR der Meinung sind, dass die GL unsere Argumente nicht genügend berücksichtigt hat, dann ist der BR auch schon mal hingegangen und hat sein Schreiben an die GL veröffentlicht. Aber Achtung, dass sollten und dürften nur Ausnahmen sein und sollten auch einen konkreten Anlass beinhalten. Also nicht jedes Schreiben. Zumal man auch aufpassen muss was und wie man schreibt (Stichwort Vertrauensvolle Zusammenarbeit). Weiterhin haben wir im vergangenen Jahr einen Newsletter eingeführt. Dieser wird 3-4mal im Jahr veröffentlicht mit den wichtigsten Themen. Dort kann der BR auch seinen Unmut (aber immer fair und über der Gürtellinie) äußern. Wir nehmen diese Newsletter auch dafür, unsere Belegeschaft über die Erungenschaften des BR zu informieren.

R
rtjum

19.08.2019 um 12:09 Uhr

Newsletter machen wir auch, Problem ist dann eher was lassen wir im Newsletter weg damit wir auch auf den Betriebsversammlungen noch Themen haben

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