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Vorsitzende

S
sainthas
Jul 2019 bearbeitet

Hallo zusammen, wir haben in unserem Unternehmen 2 Standorte und einen gemeinsamen Betriebsrat. in der ersten Sitzung des gemeinsamen Betriebsrates wurde der Vorsitzende und der Stellvertreter gewählt. Beide kommen aus dem gleichen Standort obwohl in beiden Standorten ungeführ die gleiche Mitarbeiteranzah beschäftigt ist. (5 zu 4 Mitglieder pro Standort ).

Gibt es hierzu eine gesetzliche Regelung aus welchem Stadort ein Vorsitzender bzw. Stellvertreter kommen muss? Danke für die Antworten

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Community-Antworten (5)

M
Moreno

15.07.2019 um 11:54 Uhr

Nein das entscheidet das Gremium!

C
celestro

15.07.2019 um 11:55 Uhr

Es gibt keine Regelung, die hier eine Parität vorschreiben. Macht ja auch keinen Sinn, denn es ist ja bloß Zufall, das es hier nur 2 Standorte (und somit genau so viele wie "Posten" gibt).

Die BRM wählen BRV und BRVS aus Ihrer Mitte. Wenn dabei dann beide von einem Standort kommen, ist das halt so. Man sollte allerdings beachten, dass BRV und BRVS ja sowieso nur "Sprecher" des BR sind und keine Vorgesetzten oder ähnliches. Sich also "aufzuregen", weil beide von einem Standort kommen, würde ich für lächerlich halten.

P
Pjöööng

15.07.2019 um 12:14 Uhr

Üblicherweise tritt dieses Problem ja gar nicht auf, weil zwei "Standorte" in der Regel auch zwei Betriebsräte wählen. Deshalb darf man auch keine gesetzliche Regelung erwarten.

Allerdings hielte ich es in solch einem Falle für gut, tatsächlich BRV und Stellv. aus unterschiedlichen Standorten zu wählen, als Signal an die Belegschaft: "Wir sind EIN Betriebsrat der sich gleichermaßen um beide Standorte kümmert!" Wenn die Kollegen aus dem "4 BRM Standort" nun mißachtet fühlen, finde ich das überhaupt nicht lächerlich.

C
Cyber99

15.07.2019 um 12:55 Uhr

Da hat das Gremium vermutlich wenig Fingerspitzengefühl bewiesen und vielleicht unbewusst schon ein falsches Signal an die Belegschaft gesendet. Ich gehe mal davon aus, dass die BR-Mitglieder des 2. Standorts bei der BR-Wahl auch mit entsprechenden Stimmenanteilen gewählt wurden. Nur wenn dem nicht so wäre, dann könnte man die Entscheidung vielleicht noch nachvollziehen. Aber so läuft das halt mit den Mehrheiten im Gremium. Da verliert man ganz schnell den Bezug zur Basis und trotzdem ist das was wir da haben eine völlig legitime demokratische Entscheidung.

C
celestro

15.07.2019 um 13:23 Uhr

Wie wäre es, jegliche Spekulationen hier zu unterlassen und sich an die Fakten zu halten?

Ansonsten fange ich auch mal an und behaupte, es wollte vom Standort 2 überhaupt niemand den Job übernehmen. Und nun?

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