Hallo Forum,

ich habe ein mglw. etwas komisch klingendes Problem, zu dem ich mir Hilfe von Euch erhoffe:

Bei uns (biochemisches Labor) gibt es eine schwangere Kollegin, die sich trotz all der potenziell im Labor vorhandenen Gefahren immer mal wieder im Laborbereich aufhält (Gespräche mit anderen MA, Suche nach Unterlagen u.ä.). Niemand zwingt sie dazu, und sie führt dort auch keine praktischen Arbeiten aus. Aber, wie gesagt, sie ist in den Laborräumen anwesend, und alleine die Anwesenheit kann ja schon zu Problemen führen (Dämpfe gefährlicher Lösungsmittel, Ultraschall, Magnetfelder, ...).

Der zuständige Sicherheitsbeauftragte hat sie darauf hingewiesen und ihr dringend geraten, sich doch bitte nicht mehr im Labor aufzuhalten. Er hat uns auuch gleich darüber informiert, und wir haben uns geeinigt, für's Erste abzuwarten, ob die MA nun dem Labor fernbleibt. Nun meine Fragen:

1) Ist es im Wiederholungsfalle möglich, der MA den Zutritt zum Labor zu ihrem eigenen Schutz und zum Schutz des Kindes zu verbieten? Falls ja: wer kann das Verbot aussprechen und was ist die Rechtsgrundlage?

2) Ich nehme an, dass der AG nicht haftbar gemacht werden kann, falls aufgrund des freiwilligen Aufenthalts im Labor Komplikationen während oder nach der Schwangerschaft auftreten. Liege ich da richtig?

Vielen Dank für Eure Antworten!

Gruß
khel