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Grobe Behinderung der BR-Arbeit?

DB
Der Biber
Jan 2018 bearbeitet

Hallo zusammen, wir sind zur Zeit mit dem AG in Verhandlungen zu einer BV-Arbeitszeit. Zum letzten Termin mit dem AG hat selbiger ein paar seiner "Zuträger" mit zur Verhandlung gebracht, natürlich ohne uns vorher zu fragen oder zu informieren. Wir haben das natürlich abgelehnt weil wir der Meinung sind das diese Verhandlungen eine Sache zwischen BR und AG sind, und wenn schon Mitarbeiter dabei sein sollen dann nicht nur die die dem AG wohl gesonnen sind. Es gab natürlich Zoff, weil wir wollten das diese MA den Raum verlassen, das ging sogar soweit das der Geschäftsführer unseren BRV aus dem Sitzungszimmer rausgeschmissen, und beleidigt hat. Die "netten Kollegen" der AG-Fraktion haben dann doch noch den Raum verlassen, dem Betriebsrat aber gedroht das hätte noch ein Nachspiel, sie würden sich das nicht gefallen lassen.

Was sollte man hier Eurer Meinung nach tun?

4.61604

Community-Antworten (4)

P
pirat

18.09.2007 um 19:27 Uhr

Ahoi, "Der Biber" ,

.....wir sind zur Zeit mit dem AG in Verhandlungen ... Es gab natürlich Zoff,.... aus dem Sitzungszimmer rausgeschmissen, und beleidigt hat... gedroht das hätte ........ was ist das denn für ein Verhandlungsstil?

http://www.waf-seminar.de/Prospekte/T0008850.pdf

nehmt die Unterstützung der GEW an. Ein Streitlösungsverfahren wäre dringend geboten.

C
carrie

18.09.2007 um 19:37 Uhr

Hallo, sehr merkwürdige Situation, da kann man ja gleich auf einer Bertriebsversammlung eine BV verhandeln. Ich finde zwar nirgendwo das bei Verhandlungen AN ausgeschlossen sind aber gehört habe ich das auch noch nicht. Eigentlich kenne ich nur das man die Kollegen vom Zwischenstand der Verhandlungen informiert um sich rückhalt und Meinungen einzuholen.

BT
BR Thomas

18.09.2007 um 21:06 Uhr

Also mein Tip dazu, ( da wir auch versucht haben eine BV mit dem AG abzuschließen was wir schließlich nur durch Rechtbeistand geschafft haben, was die Regelung der ABZ betraf. sonst wären wir nach 3 Monaten noch nicht soweit wie heute. Wir sind so vorgegangen.)

  • zuerst haben wir nach vielen Verhandlungen mit dem AG (die nichts brachten)
    einen Beschluß erlassen, und die Verhandlungen für gescheitert erklärt.

  • dann haben wir einen Beschluß erlassen einen Rechtsberater einzuschalten.

-Dann ist der ganze BR zum Anwalt hin und haben die Lage besprochen. und das wir eine BV abschließen wollen..

  • Die Punkte wurden dann schriftlich festgehalten und die Niederschrift wurde
    dann an die FL . durch den Anwalt übergeben.

  • Die FL. hat dann um ein Gespräch mit unseren und deren Anwalt gebeten und wir saßen friedlich an einem Tisch.

  • wir diskutierten unsere Standpunkte und konnten uns nicht einig werden da sich die FL. weigerte die BV zu unterschreiben.

  • wir richteten eine Einigungsstelle durch unseren Anwalt ein, und drohten ihm damit diese einzuberufen. Kostet dem AG ca. 10000 € das konnte ihn überzeugen

aber jetzt steht die BV.

Es bringt nichts sich aufzuregen. Sollen sich die Anwälte doch damit auseinander setzen. so haben wir es gemacht. Zwar kocht der Chef wenn ich ins Büro komme und schreit aber das stört mich nicht. Ich lasse ihn dann da stehen und gehe wieder raus mit einem netten Gruß von unserem Anwalt. Mal sehen was dann kommt ? Das ist die Kehrseite der Medallie

MFG: BR Thomas

P
paula

18.09.2007 um 22:02 Uhr

Eine Behinderung der BR-Arbeit ist das noch lange nicht. Nicht aufregen und kühlen Kopf bewahren. Habt Ihr einen Rechtsbeistand in dieser Sache? Das wäre sicher recht hilfreich, da Ihr nun eine gute Strategie braucht. Evtl. ist es ja wirklich der richtige Weg die Sache in die Einigungsstelle zu bringen. dafür muss man aber genau wissen wo man mit seinen Forderungen und Wünschen steht...

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