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Dieser Beitrag ist vor 18 Jahren entstanden. Gesetzliche Regelungen und Rechtsprechung können sich seitdem geändert haben.

Betriebsvereinbarung Alkohol am Arbeitsplatz

B
Biggy
Jan 2018 bearbeitet

Hallo Kolleginnen und Kollegen kann mir eine/r von euch sagen ob es eine Betriebsvereinbarung "Alkohol am Arbeitsplatz" speziell für Pflegeberufe gibt. Hier ist ja die Gefährdung für andere noch sehr viel größer. Vielen Dank für eure Bemühungen im vorraus. Gruß Biggy

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Community-Antworten (10)

W
Werner

11.09.2007 um 11:42 Uhr

Hallo Biggy, warum willst Du denn Alkohol am Arbeitsplatz erlauben????(GRINS) Oder meintest Du Alkoholverbot am Arbeitsplatz?(Doppel GRINS) Ja die wird es wohl geben! So etwas sollte aber doch jeder Betrieb speziell auf seine Bedürfnisse auslegen. Vordrucke sind da nicht zu empfehlen.

B
Biggy

11.09.2007 um 12:01 Uhr

Ja ja die Morgenmüdigkeit grins da kann es schon mal passieren, dass man sich missverständlich ausdrückt. Na klar muss man sie auf en jeweiligen Betrieb zuschneiden. Könnte ja sein, dass schon jemand eine solche gemacht hat und sie zur Verfügung stellen würde.

T
tamirasun

11.09.2007 um 12:40 Uhr

Hey, also wir haben eine übernommen, die einmal im Heft ´Suchtprobleme im Betrieb´ von der gewerblichen Berufsgenossenschaft und dem Deutschen VErkehrssicherheitsrat ist, die Du aber auch unter Google finden kannst. Gib einfach ein: Vereinbarung- gegen den Suchtmittelmißbrauch-zur Vermeidung von süchtigem Verhalten-über Hilfe für abhängig Kranke.

Da diese BV schon von mehreren Firmen und Gewerkschaften genutzt wird, haben viele sie auf ihrer Homepage eingestellt, mit und ohne Kommentar. Kannst sie dann da kopieren, dann hast Du sie zum Bearbeiten im PC.

Dort ist sehr gut auch der Ablauf vorgegeben, welchen Du bei einem Kollegen mit Suchtproblemen anwenden kannst, gerade um ihn erstmal auch zu unterstützen.

Natürlich ist es hier nötig, ein Verbot auf Eure Interessen abgestimmt, zu ergänzen oder auszuweiten. Wir haben den Verkauf von Alkohol zusätzlich in unserer Cafeteria verboten, etc.

LG

W
Waschbär

11.09.2007 um 16:09 Uhr

Werner, ich weis mal was was du nicht weisst. Biggy und andere schwestern arbeiten oft mit Substanzen welche "viel" Alkohol enthalten . Der Medizinische Alkohol ....

K
Kölner

11.09.2007 um 16:35 Uhr

@all Ich würde ja eher ein Seminar dazu besuchen, bevor ich eine solch "leblose" BV abschließe...

W
Werner

11.09.2007 um 16:51 Uhr

Ich glaube das bei einer derartig, sensiblen Materie ein Seminar zwar als Einführung empfelenswert aber allein nicht ausreichend ist! Ein BR-Kollege aus einem anderen Betrieb hat dahingehend Schulungen gemacht die im Jahr sechs Wochen in Anspruch nahmen.

K
Kölner

11.09.2007 um 17:14 Uhr

@Werner Da stimme ich Dir im Prinzip zu!

Wenngleich: Ein AG wird sich gerade bei kleineren Betrieben weigern, auch nur annähernd einen betrieblichen Suchtberater anzustellen. Auch wird er NICHT unbedingt eine große Lust haben, eine pseudopädagogische Ausbildung für einen BR zu finanzieren.

Achja... ...so sensibel ist die Materie gar nicht!

B
Biggy

11.09.2007 um 19:56 Uhr

Sagen wir mal so, man muss ja nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen. Wir haben im Moment einen aktuellen Fall, den einzigen seit Jahren und wollen für die Zukunft vorbauen mit einer Betriebsvereinbarung. Wie Kölner sagt ein kleinerer Betrieb kann sich einfach nicht für jedes Problem gleich Fachleute schulen lassen. Wir wollen ja auch als BR nicht die Arbeitsplätze unsrer Kollegen aufs Spiel setzen nur weil wir für alles und jedes eine Schulung machen. Manchmal reicht auch ein guter Rat von Kollegen wie ihr es seid. Also Danke für eure Ratschläge. Biggy

P
pirat

11.09.2007 um 20:13 Uhr

@Biggy,

....Wir wollen ja auch als BR nicht die Arbeitsplätze unsrer Kollegen aufs Spiel setzen nur weil wir für alles und jedes eine Schulung machen.....

muß ich nicht verstehen???Du bist BR??? Oder AG?

B
Biggy

11.09.2007 um 23:33 Uhr

Pirat ich bin BR was aber nicht heißt dass man nur um Kosten zu verurschen Schulungen machen muss. Es gibt Schulungen die sind wichtig und die setzte ich auch durch komme was wolle, aber es gibt auch, die nicht unbedingt sein müssen oder die man zu einem anderen Zeitpunkt machen kann. Wenn man in einem Betrieb arbeitet der finanziell nicht so gut da steht, dann muss man nicht auch noch für alles und jedes Seminare besuchen wenn man sich das Wissen auch durch Eigeninitiative aneignen kann. Und ein Seminar zu besuchen weil ein einziger Fall von Alkoholmissbrauch aufgetreten ist fände ich nun mal unverhältnismäßig. Mittlerweile bin ich ganz gut informiert was zu tun ist bei Alkoholmissbrauch am Arbeitsplatz. Biggy

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