Dürfen zuviel ausgezahte Provisionsanteile vom Festgehalt abgezogen werden?
Hallo zusammen,
unsere Vertriebsmitarbeiter beziehen ein fixes Monatsgehalt plus einen variablen Provisionsanteil. Dürfen seitens des AG zu viel ausgezahlte, d.h. nicht verdiente Provisionsanteile vom Fixgehalt einbehalten werden - d.h. ist das Fixe Monatsgehalt angreifbar? Inwieweit hat der BR da ein Mitspracherecht? Meiner Meinung nach darf ein Ausgleich nur über die Provisionsschiene laufen, das Festgehalt darf nicht angetastet werden. Andererseits (Argumentation des AG): wenn keine weiteren Provisionszahlungen zu erwarten sind, sind von ihm geleistet Überzahlungen für ihn dann verloren (was sie aber auch wären, wenn der MA mittlerweile (d.h. nach Erhalt der Überzahlung) gekündigt hätte.
Wie seht ihr das?
Community-Antworten (2)
30.08.2007 um 17:49 Uhr
Der BR hat in der Regel hier kein Mitspracherecht da dies im Individualrecht geregelt ist. Maßgabe ist der Arbeitsvertrag / Einzelvereinbarung was da vereinbart wurde ist die Antwort. Oder hat BR § 87 Abs.1 BetrVG eine BV über kollektive Entlohnungsgrundsätzen abgeschlossen?
31.08.2007 um 12:24 Uhr
Hallo Konrad, der BR hat zu diesem Thema noch keine BV abgeschlossen. Schätze, das müssen wir jetzt mal angehen. Danke, KlausF
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