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Meinungsäuerung in Betriebsversammlung

B
BR.Mitglied
Mrz 2019 bearbeitet

hallo,

wenn ein BR Mitglied anderer Meinung ist als der Vorsitzende und auch ander Mitglieder, darf er das dann auf der Betriebsversammlung sagen? das BR Mitglied hat diese andere Meinung schon in BR Sitzungen geäußert. Es wäre nicht so, dass es den anderen unbekannt wäre.

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Community-Antworten (6)

C
celestro

04.03.2019 um 01:11 Uhr

Gegenfrage ... wieso denkst Du, daß das BRM seine Meinung auf einer Betriebsversammlung nicht äußern dürfen sollte ? Es geht dem BRM ja sicher nicht darum, seine Meinung den anderen BRM mitzuteilen. ;-)

E
ExBoMa

04.03.2019 um 09:12 Uhr

Der BRV leitet die Betriebsversammlung und spricht dort für den BR. Er erteilt auch das Wort an andere Redner oder an Fragesteller. In dem Rahmen kann und sollt er auch dem "andersdenkenden" BR Mitglied das Wort erteilen und dieser kann dann die Möglichkeit zu seiner Meinungsäußerung nutzen. Das ist gelebte Demokratie.

Ich habe mit BR Arbeit im 5er Gremium angefangen und dieses hat sich mittlerweile zum 9er Gremium entwickelt. Je mehr Mitglieder man hat, desto mehr unterschiedliche Meinungen gibt es, was auch gut ist!

B
BR.Mitglied

04.03.2019 um 10:01 Uhr

ok, danke Euch. Unser Vors. meint immer, dass der BR nach außen Geschlossenheit zeigen müsste, verträgt fast keine andere Meinung, auch in den Sitzungen wo ja sonst keine anderen dabei sind.

R
rtjum

04.03.2019 um 11:52 Uhr

"nach außen Geschlossenheit zeigen" Das kenn ich auch zur Genüge. Ja teilweise denke ich ist das richtig, wenn das Gremium z.B. etwas beschließt und ich anderer Meinung bin, kann ich natürlich jederzeit meine persönliche Meinung dazu sagen und auch dass ich dagegen bin, aber da es die Mehrheit so beschlossen hat sollte ich bei der Umsetzung schon mitwirken bzw das nicht torpedieren. Aber in der Sitzung muss der BRV schon vieles abkönnen wenn der da keine Opposition verträgt wird es schwer.

A
AlterMann

04.03.2019 um 13:23 Uhr

Ich würde da unterscheiden: Ein Vorsitzender, der auch intern andere Meinungen nicht gerne aushält, ist auf diesem Posten sicher nicht selten, aber schwierig. Da könnte man intern daran arbeiten, dass sich die Gesprächskultur verbessert. Wobei es auch andersdenkende, langatmige und wenig denkflexible BRM gibt, die einen Meinungsaustausch zur Qual machen können. In einer Betriebsversammlung ist es in aller Regel sicher besser, man spricht mit einer Stimme. Zur Vorbereitung dieser Versammlung gehört für mich, dass in der Sitzung zu den geplanten Themen möglichst Einigkeit oder eine gemeinsame Sprachregelung getroffen wird. Wenn das nicht möglich ist und die Frage für die weitere Arbeit des Gremiums wichtig ist, kann man in einer Sitzung die verschiedenen Meinungen präzise formulieren und diesen Dissenz in der Versammlung gemeinsam darstellen. Wenn die Kollegen darüber diskustieren wollen, bitte. Dann sollten alle BRM darauf achten, dass die Diskussion sachlich und wertschätzend bleibt. Und der BR sollte das entstandene Meinungsbild für seine weitere Arbeit nutzen.

C
celestro

04.03.2019 um 14:28 Uhr

"Unser Vors. meint immer, dass der BR nach außen Geschlossenheit zeigen müsste, verträgt fast keine andere Meinung, auch in den Sitzungen wo ja sonst keine anderen dabei sind."

Klingt als bräuchtet Ihr dringend einen neuen BRV.

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