Liebe Kolleginnen und Kollegen. In der letzten Woche hielten wir unsere quartalsmäßige Betriebsversammlung ab. Unser Vorsitzender bemerkte, als er von den Tarifverhandlungen berichtete, daß sich die Forderungen ohne Streik wohl nicht durchsetzen ließen. Der Gewerkschaftssekretär kündigte im weiteren Verlauf der Versammlung die Urabstimmung an. Unsere Geschäftführer beschuldigte daraufhin unseren Vorsitzenden, zum Streik aufgerufen zu haben. Zunächst haben wir das für einen schlechten Witz gehalten, aber heute haben wir erfahren, daß der Geschäftsführer juristische Schritte eingeleitet hat. Angeblich hätte der BR Vorsitzende gegen § 45 BetrVG verstoßen, da er das Thema Streik in keiner Weise hätte erörtern dürfen.
Gibt es da irgendwelche Urteile ?

Gruß, Gevatter