Liebe Kollegen,
unsere Geschäftsleitung hat uns seit unserer Wahl im April immer bei MBR übergangen. Immer wieder haben wir "im guten" darauf hingewiesen und mit Nachdruck gefordert, den BR einzubeziehen. Nunmehr erging (wiederum ohne Information des BR geschweige denn dessen Zustimmung) neuerlich eine Überstundenanordnung des ArbGeb. Diese möchten wir am Montag gerne kippen. Wir beschließen also im Gremium, beim Arbeitsgericht eine Einstweilige Verfügung zu beantragen. Mit dem für unsere Zwecke angepaßten Text aus dem WAF-Betriebsratgeber gehen wir zur Rechtsantragsstelle des zuständigen Arbeitsgerichtes und lassen dort evtl. "Schnitzer" herausnehmen.
Wie geht es dann weiter?
Wir haben keinen Rechtsanwalt gleich hier vor Ort, möchten den Überraschungseffekt der Einstweiligen Verfügung aber gern mitnehmen. Die Rechtslage ist eindeutig (Fehler quasi ausgeschlossen) - uns fehlt eben nur der nächste Verfahrensschritt.
Muß man sich dann einen Richter suchen, der einem die einstweilige Verfügung schreibt? Und einen Gerichtsvollzieher, der sie zustellt?

Vielen Dank im voraus - Hupfendudel