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Freizeitausgleich bei freiwilliger Teilnahme an Präsentationen (Gleitzeitordnung)?

G
goldenglenn
Feb 2019 bearbeitet

Hallo Zusammen, ich frage als BR-Mitglied und Angestellte in einem touristischen Unternehmen: In unserer BV Gleitzeit gibt es einen Paragraphen der besagt, dass es bei der Teilnahme an Messen, Seminaren, Schulungen etc. bei einer freiwlligen Teilnahme keinen Ausgleich in Form von Lohnfortzahlung oder Überstunden gibt. Nur bei angeordneten Teilnahmen wird vergütet. Wenn wir uns freiwillig zur Mithilfe melden (nach einer Anfrage durch den AG mit Hinweis auf eine freiwillige Teilnahme), dann gibt es nichts. Laut Auskunft eines Bekannten ist das aber nicht zulässig, weil man, sobald man für den Arbeitgeber präsentiert, eine Arbeit ausführt, versichert sein muss und Anspruch auf Ausgleich hat. Meine Frage ist nun, wo kann ich im Gesetz oder in Urteilen nachlesen, dass dieser Paragraph ungesetzlich ist, weil (so der Bekannte) Arbeit nun mal Arbeit ist, ob freiwillig oder nicht und entsprechend vergütet werden muss und versicherugnspflichtig ist.

11.46003

Community-Antworten (3)

K
Kölner

27.06.2007 um 00:04 Uhr

@goldenglenn Gehst Du freiwillig, zahlt der AG nicht - und das ist vollkommen rechtens.

G
goldenglenn

27.06.2007 um 15:30 Uhr

Hallo Kölner,

auch meine reguläre Arbeit ist doch "freiwillig".

Bei den erwähnten Veranstaltungen und Messen wird vom AG gefragt, wer Lust hat, hinzugehen (Anm.: ohne diese freiwilligen Mitarbeiter wäre niemand da, der repräsentiert, AG ist also auf Mitarbeiter angewiesen). Man arbeitet dort, gibt Give aways, hält einen Vortrag etc und ist ja für den AG tätig. Aber aufgrund dessen, weil man sich meldet und nicht hinzitiert wird, wird es freiwillig. Wie sieht es denn mit einer Versicherung aus, wenn ich dabei über einen Karton stolpere?

D
Dummi

27.06.2007 um 18:18 Uhr

@goldenglenn Die BV ist für die AN ja nicht wirklich glücklich . Sollte man die nicht besser kündigen und anfangen neu zu verhandeln?

Das nächste Problem ist, das der AG immer einen findet der "freiwillig" mitmacht. Wenn mal alle NEIN sagen würden (was wahrscheinlich utopisch ist).... wäre niemand da der repräsentiert? Ich denke doch, nur die würden dann bezahlt. Gruss

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