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Unter Psychpharmaka im päd. Bereich arbeiten?

B
BIM
Jan 2018 bearbeitet

Hallo@all, schon wieder ich... Also folgendes Problem: eine Kollegin, tätig ausschließlich im päd. Bereich, war letztes jahr 3Monate wegen psychologischer Probleme krank, nimmt seit 1 1/2 Jahren Psyschopharmaka, um arbeiten gehen zu können, hat sich vor 2 Monaten selber in eine Klinik einweisen lassen, und sollte nun in einer Tagesklinik weiter behandelt werden. Sie ist nicht in der Lage öffentl. Verkehrsmittel zu benutzen oder unter Menschen zu gehen trotz einer Umstellung von Medikamenten. Ich bin mir ziehmlich sicher, dass kein päd. Bereich freiwillig jemanden beschäftigen will, mit diesem Krankheitsbild ( die Probleme sind privater Natur, kenne sie persönlich) Sie ist jetzt der Meinung, in die Tagesklinik muss sie nicht mehr, es ginge ihr besser, und sie will wieder arbeiten. Krankengeldfortzahlung noch bis August( 26 Wochen) Was mach ich jetzt??? Bin hier BRV und von der Hausleitung um Rat gefragt worden( nicht GF)

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Community-Antworten (15)

L
Lotte

24.05.2007 um 17:49 Uhr

BIM, als erstes müsste wohl mal ein offenes Gespräch geführt werden. Als zweites könte vielleicht der Betriebsarzt bei der Entscheidungsfindung helfen. Wie wäre es mit einer langsamen Wiedereingliederung in Absprache mit dem Hausarzt? Das bietet auch der Kollegin eine "Testmöglichkeit".

S
Spartacus

24.05.2007 um 19:48 Uhr

Moin BIM, die Lotte hat recht, aber, nur wer sich helfen lassen will, dem kann geholfen werden!

B
BIM

25.05.2007 um 09:17 Uhr

Danke Lotte Danke Spartacus, @ Lotte wir haben noch keinen Betriebsarzt und ich denke das hier nur ein psychologisches Gutachten weiterhilft, aber da kommt Spartacus ins Spiel und hat recht, sie will ja gar nicht, dass man ihr hilft; die Kollegen des Hauses haben auch Bedenken vor dieser Testmöglichkeit und da werde ich wirklich ansetzen müssen; den eine Umschulung unter den derzeitigen Umständen (hier) ist nicht machbar.Danke@all

L
Lotte

25.05.2007 um 10:47 Uhr

BIM, Du bedenkst aber, dass es eigentlich Sache des AG ist, hier eine Lösung zu finden?

B
Beobachter

25.05.2007 um 11:38 Uhr

Hallo BIM Der Arbeitgeber hat die Möglichkeit und das Recht einen Medizinischen Dienst ein zu schalten wenn gewisse Befürchtungen bestehen. Als Betriebsratmitglied würde ich auch dass Gespräch mit der Mitarbeiterin suchen LG

K
Kölner

26.05.2007 um 22:26 Uhr

@BIM Verzeih meine Naivität: Kann man wirklich nicht pädagogisch arbeiten, wenn man Psychopharmaka nimmt?

B
BIM

30.05.2007 um 09:10 Uhr

@Lotte, ja ich weiß, hab auch das Gefühl er versucht was... @ Beobachter, der Arbeitsmedizinische Dienst hat die Aufgabe darauf zu achten, das man unter körperlich und psychischen Bedingungen arbeitet, welche Unfälle oder Folgeschäden ausschließen... @Kölner, na ich weiß nicht, ob Du Dein Kind einer Erz. anvertrauen möchtest, die kaum in der Lage ist, in Notsituationen angemesssen zu reagieren bzw. mit ihren eigenen Problemen so zu ist, das alles andere im Moment unwichtig ist...

K
Kölner

30.05.2007 um 09:16 Uhr

@BIM Was ist im pädagogischen Bereich schon angemessen... Ist es denn in diesem Fall so dramatisch?

B
BIM

30.05.2007 um 11:39 Uhr

@ Kölner, ich mag mich hier nicht über die massiven Änderungen und Schwierigkeiten auslassen die in den letzten 5Jahren deutlich geworden sind, aber mir gehts nicht nur um die Kinder, die Kollegen haben mich ja angerufen und gesagt, dass sie schon 1 1/2 Jahre die Probleme mittragen und jetzt schauts halt so aus, als ob die Kollegin sich in Menschenmassen nicht wohl fühlt (und hier ist das ein Haus mit 140 Kindern )und auch die Tatsache, dass man ja permanent aufmerksam sein und auf die Kinder eingehen sollte.Glaub mir, das Problem sind nie die Kinder, sondern immer die Eltern, also Erwachsene, mit denen man sich täglich auseinander setzen muß Ach, ich weiß auch nicht mehr weiter, ich will die Kollegen nicht in die Position bringen, alles mit zu tragen und die Kollegin soll auch nicht ihren Job verlieren

W
Waschbär

30.05.2007 um 12:21 Uhr

BIM, lass die kollegin mal machen ! Die Meldet sich schon ! Wegen Medikamente .... das darf der Arzt Entscheiden und der Beipackzettel !

Mache dich nicht zum Werkzeug der AG´ler !

B
BIM

30.05.2007 um 15:59 Uhr

@waschbär, hast recht, es wird zum alptraum, aus dem man nicht mehr raus kommt...Und dann muß die Kollegin eben nen aussetzer haben , und dann kann eben erst , muß!? der AG reagieren, ja ich werd mich raushalten, hab eben keine Patentlösung...Danke für auch dir; hat mich ein bischen runtergeholt...

L
Lotte

30.05.2007 um 19:18 Uhr

BIM, interessant fände ich noch, ob der AG eigentlich seinen Pflichten nach SGB IX §84 Abs.2 nachgekommen ist? Sie einfach zurückkommen und ins offene Messer laufen lassen finde ich persönlich etwas kurz gedacht. Der BR sollte nicht die Arbeit des AG machen, aber schon den ein oder anderen Anstoß geben.

B
BIM

31.05.2007 um 09:27 Uhr

@Lotte, hab mit dem AG schon über das Hamburger Modell gesprochen und die Zustimmung eingeholt, falls die Kollegin das möchte... so siehts im Moment, von Seiten der Kollg. aber nicht aus, sie nimmt die Hilfe und Möglichkeiten nicht an. Also will sagen, bin nicht ganz so untätig wie`s den Eindruck macht... Danke für den Tip mit dem SGB

L
Lotte

31.05.2007 um 14:03 Uhr

BIM, wollte Dir keineswegs den Vorwurf der Untätigkeit machen. Manchmal ist der Weg zwischen: AG auf Missstände und Nichteinhaltung von Gesetzen aufmerksam machen und selbst als BR tätig werden ein sehr schmaler Grat. Gerade wenn man meint, dass man doch weiß, wie das Problem zu lösen wäre, müssen wir doch meist in der beratenden Funktion verharren. Lösen müssen es der AG und die MA. Es sei denn, dass die/der MA ausdrücklich (z.B. anhand einer Beschwerde) um Hilfe bittet.

B
BIM

31.05.2007 um 15:23 Uhr

@ Lotte, habs nicht als Vorwurf verstanden und werde wirklich jetzt warten, wie sich besagte Kollg. entscheidet,

Danke nochmal, und auch für alle deine echt kompetenten Antworten an andere ForumBRs schön wenn man weiß, wo man sich mal schnell Hilfe holen kann Bis zum nächsten Mal, BIM

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