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"Tagebuch" zur BR-Tätigkeit?

K
kiki
Jan 2018 bearbeitet

liebes forum,

ich lese immer, daß viele von euch eine art tagebuch führen über ihre betriebsratstätigkeit. empfohlen wurde mir dies auch von ver.di, um vor dem arbeitsgericht, so es denn irgendwann dazu kommen mag, etwas in der hand zu haben (man ist ja auch keine 20 mehr und weiß manchmal schon nicht mehr, was man gestern trieb).

wie detailliert schreibt ihr dieses "tagebuch"? schreibt ihr z.b.: 10-16 uhr br-tätigkeit, recherche und sitzung; oder schreibt ihr: 10-11 vorbereitung der sitzung, 11-12 recherche thema versetzung, 12-16 br-sitzung, dazwischen der ein oder andere klogang?

über eure anregungen freue ich mich. euch einen sonnigen tag! kiki

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Community-Antworten (6)

P
packer

02.05.2007 um 19:38 Uhr

moin kiki,

ich hab zwar ne menge stress vom AG und auch jeden möglichen druck, aber tagebuch schreibe ich nicht. ich mache mir aber notizen wann welcher vorfall stattgefunden hat und wer zeuge war. ggf auch eine aktennotiz mit zeugenunterschriften wenn es gegen mich gerichtet ist. wenn du etwas in der hand haben willst, dann nimm lieber den spatz als die taube. der ag muss immer beweisen, was er vor gericht behauptet. wenn du das im hinterkopf hast, kann dir mit der richtigen BR antenne nix wirklich passieren...

gruß, packer

M
mokkabohne

02.05.2007 um 22:13 Uhr

@packer findest Du das jetzt nicht ein bißchen vage? "besser den spatz als die taube", "richtige BR antenne" was willst du der armen kiki mitteilen?

@ Kiki schreib Dir ruhig deine Tätigkeiten auf. Es kann nichts schaden, wenn es dein Bericht und unter Verschluß bleibt. Wenn ich das machen würde, dann nur in Stichpunkten, sonst bräuchte ich irgendwann eine Zeile für: "15:30-16:00: Berichtsheft geführt"

P
packer

03.05.2007 um 19:32 Uhr

@ mokkabohne

ich will der "armen (?)" kiki nur mitteilen, daß sie sich nicht verrückt machen soll. eine gepflegte paranoia ist nicht zu verachten. man sollte aber grundsätzlich einen standpunkt als BR haben, der nicht von angst und verfolgungsgefühlen geprägt ist, sonder von einer gesunden stärke sprich selbstbewusstsein. mit dem spatz in der hand meinte ich natürlich, daß nur die informationen und aufzeichnungen wichtig sind, die auch sinnvoll sind. die taube wär der ganze rest, den man eventuell mal irgendwann irgendwie wozuauchimmer verwerten könnte. dabei gerät die br-arbeit aus dem gesichtsfeld und man verzettelt sich in rechtfertigungen.

Unsere geschäftsleitung will z.b. immer noch, das wir quasi bericht über unser tun erstatten. ich habe einmal ein entsprechendes urteil des BAG rübergeflankt und stelle mich seitdem auf dem ohr rtaub. ich /wir lassen uns nicht beschäftigen mit so einem mist...

ich galube jezze ist es deutlich geworden, was ich kollegin kiki sagen wollte...

gruß, packer

K
kiki

03.05.2007 um 21:42 Uhr

da meldet sich die "arme" kiki nochmal zu wort. erstmal danke für eure antworten! :o)

versteht mich nicht falsch: im moment sieht es nicht so aus, als müßte ich mich vor dem arbeitsgericht erklären, aber ich las hier des öfteren, daß man ein tagebuch führen sollte, und ich hörte es auch schon in vielen br-schulungen. der ag kann mich noch sooft fragen, was ich tue, das sag ich ihm nicht/ wenigstens nicht detailliert. allerdings sagte man mir eben, daß das arbeitsgericht einen bericht einfordern kann, womit man sich den ganzen tag beschäftigt. und da kam mir nun leider eben erst nach der schulung der gedanke, wie ausführlich das wohl sein sollte/ müßte. zählt z.b. forum lesen auch dazu und muß ich angeben, wie lange ich hier gelesen habe?

hier gab es doch menschen, die berichteten, daß sie sich ihre tätigkeiten aufschreiben. wo sind die denn hin???

sonnige grüße aus dem hohen norden von kiki, die sich heute nix aufschreibt, weil sie frei hat

L
Lottesfan

03.05.2007 um 22:05 Uhr

@ Kiki,

nach Gesprächen mit der Gl ( auch telefonisch) mache ich mir Gedächtnisprotokolle, aus der Erfahrung, dass ich immer mal etwas falsch verstanden habe bzw. etwas von mir falsch verstanden wurde. :-)

..und weil ich so gern die Leute " beim Wort" nehme. :-)

Gruß

K
Kölner

05.05.2007 um 21:33 Uhr

@kiki Sind die Verfasser von 2-3 (in Worten: zwei bis drei) Beiträgen (bei rund 61.000) viel? Ich halte nur bedingt bis gar nichts davon!

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