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T-Zug Kompensation

M
ManneK
Dez 2018 bearbeitet

Hallo zusammen Wir sind ein Schichtbetrieb mit ca.160 Mitarbeiter .Davon haben 25 Kollegen für nächstes Jahr die 8 Tage mehr Urlaub beantragt.Jetzt verlangt aber die Geschäftsleitung .das wir dafür 26 Wochen der 36,5 Std. Woche als Kompensation zustimmen sollen !! . Ist das überhaupt rechtens ???

1.54509

Community-Antworten (9)

C
celestro

12.12.2018 um 14:16 Uhr

Wie bitte ?

N
nicoline

12.12.2018 um 14:51 Uhr

ManneK wenn man bei der Wupdität der Indicäs die Verkapsulierung der Antiklimöpse ausschließt, könnte das rechtens sein.

AM
alter Mann

12.12.2018 um 15:30 Uhr

Nicoline, lustig, aber Du bist doch sonst nicht so fies? ManneK, das wirst Du erklären müssen. Schreib einfach, wenn/wo ich falsch liege: Ihr habt einen Tarifvertrag? Darin steht geschrieben, dass man bei Schichtarbeit 8 Tage Zusatzurlaub im Jahr habt? Dann haben alle Kollegen mit Schichtarbeit diesen Anspruch. Was machen denn die anderen? In die Hose? Natürlich: Wenn es einen Anspruch auf Urlaub gibt, dann muss der AG leisten. Einen Anspruch auf Kompensation gibt es nicht. Der AG kann aber sagen: Ups, da steht im TV der Urlaubsanspruch, den ich ja noch gar nicht kannte. :-). Jetzt habe ich nicht mehr genug Leute für die Produktion. Lieber BR, stimmt doch bitte der längeren Arbeitszeit zu, damit der Laden weiter läuft - natürlich bei vollem Lohnausgleich und Zuschlag....

M
Moreno

12.12.2018 um 15:31 Uhr

Bei Antiklimöpse ist der Betriebsrat aber in der Mitbestimmung! ;-)

N
nicoline

12.12.2018 um 15:35 Uhr

Mensch moreno, musst du jetzt auch noch fies sein? ?

P
Pjöööng

12.12.2018 um 16:58 Uhr

Habt Ihr tatsächlich eine 36 Stundenwoche?

@alterMann: Dem einen oder anderen ist das Geld dann doch lieber als die Freizeit!

M
ManneK

12.12.2018 um 19:17 Uhr

Nein wir haben schon die 35 Stunden Woche. Der Arbeitgeber will halt als Kompensation für 26 Wochen auf 36 Stunden erhöhen! Er sagt laut Tarifvertrag ist eine Kompensation für die Zusätzlichen 8 Tage erlaubt. Wir finden da aber keine solche Klausel die das erlaubt!

P
Pjöööng

12.12.2018 um 20:13 Uhr

Ich kenne mich im IG-Krawall TV auch nicht aus.

Allerdings finde ich das Ansinnen des Arbeitgebers bereits sehr unverschämt. 25 Kollegen mal 8 Tage ergibt 200 Tage. Dies mal 7 Stunden ergibt 1400 Stunden die diese Kollegen den Arbeitgeber "kosten" (dafür spart er aber 27,5% derer Monatsbruttos). 26 Wochen mal 1,5 Stunden ergibt 39 Stunden. 160 Arbeitnehmer mal 39 Stunden ergibt 6240 Stunden...

6240 Stunden um 1400 Stunden zu kompensieren? Selbst wenn man noch Feier- Krankheits- und Urlaubstage abzieht ist dieses Verlangen mehr als unanständig.

Ansonsten: Wer meint einen Anspruch zu haben hat dies auch zu belegen. Nicht Ihr müsst nach dieser tarifvertraglichen Regelung suchen, sondern Euer Arbeitgeber hat sie Euch vorzulegen.

W
wdliss

13.12.2018 um 08:50 Uhr

Ich bin mir nicht sicher ob es darum geht hab aber folgendes gefunden: "Eine Einmalzahlung in Höhe von 100 Euro für die Monate Januar bis März 2018, 4,3 Prozent mehr Lohn ab dem 1. April 2018, ein so genanntes tarifliches Zusatzgeld von 27,5 Prozent eines Monatsgehaltes ab Januar 2019 sowie ein Einmalbetrag von 400 Euro im Juli 2019. So sieht die finanzielle Seite des Tarifabschlusses für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg aus. Wahlweise mehr Geld oder mehr Urlaub

Ein etwas „komplexeres“ Konstrukt, erklärte IG Metall-Verhandlungsführer Roman Zitzelsberger bei einer Pressekonferenz zum erzielten Ergebnis am späten Montagabend. Der Grund dafür: Beschäftigte in Schichtarbeit [...] können sich künftig entscheiden, ob sie sich dieses tarifliche Zusatzgeld auszahlen lassen oder zusätzliche acht freie Tage pro Jahr nehmen wollen. Zwei Tage davon würden vom Arbeitgeber finanziert, sagte der IG Metall-Bezirksleiter in Baden-Württemberg. „Mit diesem Modell schaffen wir einen Ausgleich für Belastungen und sorgen dafür, dass unsere Kolleginnen und Kollegen länger gesund bleiben“, so Zitzelsberger." Somit wird die "Kompensation" ja dadurch erreicht, dass im Gegenzug zu den 8 zusätzlichen Urlaubstagen auf das tarifliche Zusatzgeld verzichtet wird.

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