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Einzel/-Gruppengespräche - durch den BR Infos zu 40-Stunden-Woche?

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Miparix
Jan 2018 bearbeitet

Da unser lieber AG die 40-Stunden-Woche einführen möchte, und wir als BR ja nicht mit ihm darüber verhandeln dürfen, und der AG auch nicht mit der Gewerkschaft verhandeln möchte, will er über Einzelvertäge diese 40-Stunden-Woche durchboxen. Wir vom BR haben mit einem Anwalt darüber gesprochen und würden gerne unsere Informationen an die Belegschaft weitergeben, aber nicht in der großen Runde, sprich Betriebsversammlung (da dort ja der AG eingeladen werden muss), sondern über Gruppengespäche mit ca. 4-6 MA für je ca. 30 Minuten. Wem muss ich was melden, damit diese Gespräche nicht gegen irgendwelche Gesetze verstossen?

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Community-Antworten (5)

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Konrad

14.02.2007 um 17:55 Uhr

„der AG auch nicht mit der Gewerkschaft verhandeln möchte“ das möchten die AG fast nie!! Die Frage was möchte der BR oder die Belegschaft ? UND was macht der BR für ihre Belegschaft ????

Nach meinen Erfahrungen wäre es besser, das Ansinnen an die ganz große Glocke zu hängen! Druckmittel aufbauen. Betriebsversammlung mit AG und Gewerkschaftsvertreter einladen den Reden lassen. Auch die örtliche Presse nicht vergessen, dies kann und darf die Gew. informieren.

Oder Alle nicht gewerkschaftlich organisiert ? Gegenfrage: Was hat Euch denn der Rawalt „geflüstert“ ? Etwa unter Vorbehalt zu unterschreiben? Dann viel Spaß!

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Miparix

14.02.2007 um 18:12 Uhr

Wir sind nicht Tarifgebunden, und die Gewerkschaftsmitglieder kann man an einer Hand abzählen.

@Konrad Was schlägst Du vor, sollen die einzelnen MA machen, wenn sie vom AG unter Druck gesetzt werden?

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Lotte

14.02.2007 um 18:43 Uhr

Miparix, warum wollt Ihr das Thema nicht auf einer BetrV besprechen? Das hätte doch den Vorteil, dass der AG Farbe bekennen muss und dem BR sowie den MA Rede und Antwort stehen. Gleichzeitig könnte man alle MA informieren.

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Konrad

14.02.2007 um 19:07 Uhr

@Miparix: Ich würde das Gespäch trotzdem mit der zust. Gewerkschaft suchen. kann Lotte nur beipflichten, Betrversammlung und AG zur Rede stellen.

Unter Druck ist dann erst mal der AG. und zur Unterschrift zwingen erfüllt den Tatbestand der Nötigung. Warum nutzt ihr nicht die Chance der Gewerkschaft "massenweise" beizutreten ? Oder droht zumindest damit! Oder strebt einen Haustarif an.
Es muss Euch klar ssein jetzt 40 Stundenwoche nachgeben und und in 3 Jahren vielleicht um den Lohn zu arbeiten wie in China ? Das muss deutlich kommen.

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DoniDoni

15.02.2007 um 21:27 Uhr

Moinsen Miparix. Habe mir Deine Frage durchgelesen. Ich empfehle euch die Verammlung in einem neutralen Gebäude zu machen. Dort seit ihr die Hausherren. Und wenns sein muß schmeist ihr den AG raus. Und die GW ladet unbedingt mit ein. Das zieht immer. Wenn ihr den AG einladet müßt ihr Ihm aber eine Einladung zukommen lassen. Mit Tagesordnung und Beiträge. Kommt der AG kann er sich vorbereiten. Kommt er nicht hatt er seine Gründe. Wir machen das nur so. Und wenn's sein muß wird dem Redner das Wort entzogen.

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