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Vergütung für freigestellte BR-Mitglieder?

S
schichtc
Jan 2018 bearbeitet

Hallo,

ich wurde zum BR-Vorsitzenden gewählt und für die BR-Arbeit freigestellt. Meine Frage zur Lohnvergütung: Ich bin Schichtarbeiter, hatte also in der Vergangenheit Schichtzuschläge, die nicht versteuert wurden. Der AG will nun das Bruttoentgeld des letzten Jahres als Durchschnittslohn zur Grundlage meiner zukünftigen monatlichen Vergütung heranziehen. Das bedeutet für mich letztendlich weniger Netto-Einkommen, da nun volle Versteuerung. Ist das rechtens?

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Community-Antworten (6)

E
Erika_B

11.02.2007 um 16:12 Uhr

Was soll daran nicht rechtens sein?!?

Die Höhe der Versteuerung bestimmt nun mal der Staat, nicht Dein Arbeitgeber.

Und außerdem: Wieso solltest Du das gleiche Nettoeinkommen bekommen, obwohl Du real keine Schichten mehr machst? Sei froh, dass Du wenigstens brutto gleichgestellt wirst mit jemandem, der ordentlich malocht?

S
schichtc

11.02.2007 um 17:55 Uhr

Also. ich will mir nicht die Eier schaukeln, sondern habe das Vertrauen der Belegschaft bekommen, um etwas in der Firma positiv zu verändern. Sicher maloche ich nicht mehr im Schichtdienst, klar. Aber ich kann das Mandat auch wieder niederlegen, um auf mein Geld zu kommen. In der derzeitigen Situation bin ich schlechter gestellt als vorher.

D
Deliah

11.02.2007 um 19:30 Uhr

logisch ist das rechtens, dein bruttoarbeitslohn darf nur nicht niedriger sein al bißher. mich würde interessieren wielange du schon im BR bist und was du in der firma positiv verändern möchtest :-)

S
schichtc

11.02.2007 um 19:40 Uhr

bin seit drei Monaten BR-Vorsitzender, wir haben in der kurzen Zeit schon zwei BV`s zu Gunsten unserer Belegschaft durchgeboxt trotz voheriger negativer Grundeinstellung durch ver.di. geht doch, nicht unterkriegen lassen!!! ver.di lassen wir jetzt endgültig raus, alles Pfeifen

K
Kölner

11.02.2007 um 20:00 Uhr

@schichtc Wie schnell sich eine Eingangsfrage doch drehen kann: War es eben noch die Frage nach dem veränderten Nettoeinkommen, so wandelst Du plötzlich auf dem Pfad der Anti-Ver.dianer. Darf ich fragen, was diese für eine negative Grundeinstellung zu Euren BV's hatten? Ihr habt doch nicht etwa etwas abgeschlossen, was nicht hätte abgeschlossen werden dürfen, oder?

S
schichtc

11.02.2007 um 21:52 Uhr

also, um das klar zu stellen, ich bin kein Anti-Ver.dianer. Ich bin selbst seit Jahren Mitglied der Gewerkschaft. Das bedeutet aber nicht unbedingt, daß ich mit der Arbeit und mit bestimmten Entscheidungen des zuständigen FB einverstanden bin. Ich nehme mir das Recht der Kritik, zumal diese in vielen Fällen berechtigt ist. Gut, es sind nicht alles Pfeifen, ich nehme mich in diesem Punkt etwas zurück. Die von Dir angesprochene Problematik werde ich aus bestimmten Gründen nicht hier im Forum darlegen.

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