Fehlverhalten von BR Kollegin
Hallo zusammen,
ich hoffe hier sachdienliche Hilfe zu bekommen. Vor ca. 3 Jahren habe ich den Arbeitgeber gewechseltet. Inital ging eine Kündigung durch den alten AG hervor, welche dann in der Güteverhandlung zu einem Aufhebungsvertrag inkl. allem dazu gehörendem führte.
Die Kollegin Meyer (Name geändert) kann mich schon aus dem alten Arbeitsverhältniss und wir kamen immer gut zusammen aus. Jetzt sitzen wir zusammen beim neuen AG im BR. Da sie mehrfach Details aus BR Gesprächen mir Ihr und auch internes aus Sitzungen an Abteilungsleiter und Kollegen berichtet hat (leider nicht genau zu Beweisen aber zu 99 Prozent sicher) sprach ich sie bei den ersten beiden Malen an und machte es beim dritten Mal zu Thema in der BR Sitzung.
Seit 5 Monaten hatten wir keinen Kontakt und jetzt kommt auf einmal innerhalb 1 Woche plötzlich dies alles:
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Sie hat nachweislich (Ihr Name wird im Anwaltsschreiben des alten AG genannt) um mir zu Schaden Details an menen alten AG weitergegeben was zu einer Abmahnung (durch alten AG), Unterlassungserklärung und Androhung einer Strafanzeige geführt hat. Inhalt der Informationen spielen für mich erstmal keine Rolle, aber sie hat im Wissen des Verhältnis mit dem alten AG und das dies mir schaden wird Informationen egal ob wahr oder gelogen an Dritte weitergeben.
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Sie hat Informationen an einen Mitarbeiter weitergegeben, weil ich mich in einem BR-Gespräch, mit Ihr alleine, klar von ihm (wegen einer Beschwerde über)distanziert habe.
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EIne Kollegen einer anderen Firma berichtet (Auch nachweislich), das meine BR Kollegin Ihr erzählt hat ich würde sie in Verruf bringen, weil ich mich angeblich über freizügige Bilder von Ihr auf Facebook ärgere (Ich kannte diese Frau überhaupt nicht bis sie mich kontaktiert hat.
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Diverse andere Erzählungen über mich die nicht der Wahrheit entsprechen.
Wie seht Ihr das? Ich weiß es hört sich alles lächerlich an, aber es hat mir echt Probleme bereitet und macht mir schlaflose Nächte.
"Wenn ich beim Ladendetektiv sitze weil ich beim klauen erwischt worden bin ist es das eine und mein eigenes Problem, jedoch habe ich nichts geklaut und sitze nun bei ihm und weiß er hat mir was in die Tasche gesteckt um seine Quote zu erfüllen!" ... damit will ich sagen ich habe nichts von alle dem getan und auch der Kollegin nichts.
Danke für Eure Hilfe
Community-Antworten (3)
22.11.2018 um 09:24 Uhr
Such dir einen Anwalt und lass dich dort beraten. Wenn es dich so belastet, dann sollten dir ein paar Euro für eine Erstberatung es Wert sein.
22.11.2018 um 09:37 Uhr
Hallo, das geht in Richtung Mobbing was allerdings ohne detailierte Beweise schwierig sein wird der Kollegin den faulen Zahn zu ziehen. Outofmemory empfielt Dir einen Anwalt, wenn es Dich beastet solltest Du den Rat annehmen.
22.11.2018 um 19:54 Uhr
Arbeitsrechtliche Verschwiegenheitspflichten gelten iA auch nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses fort.
Details aus einer BR-Sitzung dürfen aber vom Grundsatz her nach draußen weitererzählt werden, wenn es sich nicht gerade um Sachen wie Betriebsgeheimnisse, persönliche Daten oder z.B. die Verhandlungsstrategie des BR für die nächste Betriebsvereinbarung handelt.
"ob wahr oder gelogen", das ist dabei durchaus von Bedeutung. Wahrheitswidrige oder unbeweisbare schlecht machende Behauptungen über andere Personen stellen nämlich einen Straftatbestand dar: Üble Nachrede oder Verleumdung. Das muß sich niemand gefallen lassen. Wie man dagegen vorgeht, hängt nicht zuletzt von der Beweislage ab. Mancher kommt mit falschen Zeugen vor Gericht durch. Es ist immer besser, wenn man Differenzen im persönlichen Gespräch beilegen kann.
Wenn es stimmt, was die Frau Meyer an Deinen alten AG weitererzählt hat, hast Du eher schlechte Karten. Deine Optionen, wie mit der Forderung nach Abgabe einer Unterlassungserklärung umzugehen ist, kannst Du mit google schnell recherchieren. Dann bist Du besser vorbereitet für ein Gespräch mit einem Anwalt.
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