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Dieser Beitrag ist vor 19 Jahren entstanden. Gesetzliche Regelungen und Rechtsprechung können sich seitdem geändert haben.

Probleme mit einer Kollegin - Wie kann ein Betriebsrat helfen ?

G
gimo
Feb 2019 bearbeitet

Hallo. Brauche dringend Hilfe. Ich arbeite seit 4 Jahren in einer Bank mit z.Z. 40 anderen Mitarbeitern. In einem Mnat wird diese Bank mit anderen zusammengeschlossen und es entstehen 250 weitere Arbeizsplätze.Momentan haben wir noch keinen Betriebsrat, was aber nach der Expansion unumgänglich ist. Etwa 25 % der Belegschaft haben zur Zeit ein akkutes problem mit einer bestimmten Kollegin, die in einer Schichtleiterposition arbeitet. Zu den 25 % die Probleme mit der Kollegin haben arbeiten unter ihr, aber teils auch in einer Schichtleiter Postion.

Das Problem ist das diese Kollegin sich sehr gut mit der Betriebsleitung (auch privat) versteht. Sie schleimt bis zum umfallen und ist immer der gleichen Meinung wie der Betribsleitung. Sie ist hinterlistig: grinst einem ins Gesicht und erzählt einem, wie gut man denn arbeite und wie begeistert sie ist und erzählt anschliessend der Betriebsleitung man hätte eher nachgelassen. Wir denken sie versucht uns etwas schlechter zu machen weil sie Angst um ihre Position hat die wir ihr streitig machen könnten, da alle Mitarbeiter der 25 % gleichqualitative Arbeit leisten wie sie. Wobei das nicht heisst das sie ihren job verliert würde, sie kann auch problemlos in einer anderen Abteilung arbeiten.

Die Mitarbeiter haben sich bereits mehrfach bei der Betriebsleitung über diese Kollegin beschwert, aber man kommt nicht dagegen an. Eher bekommt man noch Ärger weil man sich über sie beschwert hat.

Das Ganze geht schon die ganzen 4 Jahre lang. Aber man hat wirklich keine Möglichkeit der Betribsleitung klar zu machen das sie eine falsche Ratte ist. Selbst die anderen Mitarbeiter in der gleichen Position wie sie, werden abgewiesen.

Jetzt die Frage inwiefern kann dort ein Betriebsrat von Nutzen sein und was kann er machen???

Danke ersteinmal für die zahlreichen Antworten. Noch kurz als Ergänzung: Die anderen 75 % der Mitarbeiter sind nicht auf der Seite der Kolegin, sondern wissen auch was sie für Spielchen treibt. Sie trauen sich nur nichts zu sagen da diese MA noch einen befristet Arbeitsvertrag haben und um ihren Job fürchten wenn sie sich über sie bechweren würden.

a.

10.77706

Community-Antworten (6)

D
Dana

10.01.2007 um 09:13 Uhr

hallo,

muss dir sagen, solche kollegen gibt es in fast jedem betrieb und du kannst nichts dagegen tun, so lange die kollegin nichts "unrechtes" tut. und damit meine ich nicht das "anschwärzen" bei der GL.

Was erwartest du von einem BR? Das einzige was der BR machen kann, ist auch mit der Kollegin zu reden. Mehr eigentlich nicht. Er kann sie nicht kündigen und auch nicht abmahnen oder so. Habt ihr allerdings was handfestes, z.B. im HInblick auf MObbing (aber mit diesem Begriff sollte man immer sehr vorsichtig umgehen) kann der Br eventuell was machen.

Aber vielleich haben ja noch andere User interessante Lösungsvorschläge.

LG Dana

F
Fayence

10.01.2007 um 09:53 Uhr

gimo,

da Ihr keinen BR habt, stellt sich für mich auch nicht die Frage, wie er in Eurem Fall helfen kann. Auch halte ich den Ansatz, einen BR im Sinne "Konfliktmanager" wählen zu wollen, für den denkbar falschen Ansatz.

S
sphinx

10.01.2007 um 10:38 Uhr

Moin gimo,

tut mir leid, aber ich denke auch, dass ein BR da nicht helfen kann. Es ist halt so: "eine/r spinnt immer"

Im Gegenteil, wenn die anderen 75% für sie sind ( und die GL), dann hat diejenige gute Chancen selbst in den zu gründenden BR gewählt zu werden, falls sie kandidiert.

LG

F
Fayence

10.01.2007 um 10:42 Uhr

sphinx,

nach dem Zusammenschluss sehe ich die 75% Pro-Stimmen rein rechnerisch mehr als gefährdet! Auch ist anzunehmen, dass die GF sich im Sinne einer Einflussnahme aus der BR-Wahl herauszuhalten hat.

A
Anton

10.01.2007 um 10:48 Uhr

@ gimo,

was evtl. helfen kann ist Stichpunkte mit Datum Uhrzeit und zeugen niederzuschreiben wenn sie wieder linke Sachen abzieht, weiter eine Unterschriften sammlung gegen diese kollegin(je mehr desto besser), um handfeste Nachweise zu haben. das muß sich allerdings über einen längeren zeitraum erstrecken damit es handfest wird. Mit diesen Unterlagen kann man dann später zur GL gehen und fordern das der AG seiner Pflicht nachkommt den Betriebsfrieden zu wahren, )genau wie das die belegschaft muss) und ein annehmbares betriebsklima herbieführt. lG Anton

S
SSGG

10.01.2007 um 12:40 Uhr

Solch sozial inkompetente MitarbeiterInnen finden sich überall!

schau Dir einmal den folgenden Link an:

http://www.sozialnetz.de/ca/ph/het/Hauptpunkt/aaaaaaaaaaaahfj/Unterpunkt/aaaaaaaaaaaaiio/HauptframeID/aaaaaaaaaaaalqt/HauptframeTemplate/aaaaaaaaaaaaapq/

Ein Betriebsrat ist immer nötig und hat mehr Handlungsmöglichkeiten, auch zu diesem Thema iniativ zu werden. Vielleicht haben haben dann auch die 75% eine Meinung.

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