Erfahrungen mit COPSOQ
Hallo,
wer von Euch hat Erfahrungen mit COPSOQ? Hat es gut funktioniert oder eher nicht? In wie weit sind die Ergebnisse tatsächlich von den Kollegen bestätigt worden? Welche Probleme sind bei Euch aufgetreten?
Community-Antworten (7)
28.09.2018 um 11:58 Uhr
28.09.2018 um 12:04 Uhr
Na celestro! Weder mal die Frage nicht gelesen?
28.09.2018 um 12:16 Uhr
"Na celestro! Weder mal die Frage nicht gelesen?"
Doch ... nur hatte ich keine Ahnung, was dieses COPSOQ überhaupt ist. Und da der ein oder andere die Abkürzung ggf. nicht kennt, habe ich mal einen Infolink spendiert. Die meisten User würden Danke sagen, aber das von Dir bloß ein dummer Spruch kommt, war ja zu erwarten ....
28.09.2018 um 12:51 Uhr
bei uns hat sich COPSOQ totgelaufen. Dem AG war es zu aufwendig, es hatte aber auch keine Rückhalt in der Belegschaft, da es als zu kompliziert empfunden wurde und der Aufwand nicht mit den Ergebnissen korrespondierte. Daher ist bei uns COPSOQ im Unternehmen "rausgeflogen". Aber du wirst an jedem Verfahren Kritikpunkte finden. Ich persönlich fand es ganz ok, kann aber inzwischen auch mit dem Leben was unser AG mit einem Sachverständigen selber entwickelt hat. Was wir durch verschiedene Einigungsstellen gelernt haben: wenn der AG ein Verfahren findet, dass den gesetzlichen Vorgaben genügt, dann hat der BR keine Chance dies zu verhindern. Leider!
Wenn Dich ein Vergleich verschiedener Verfahren interessiert: https://www.boeckler.de/pdf/v_2010_03_01_neuner.pdf
Ein Erfahrungsbericht: https://bonn.gew-nrw.de/wir-in-bonn/unsere-zeitung.html Ausgabe 01/2017
28.09.2018 um 14:27 Uhr
also mir geht es mehr um Erfahrungen / Probleme damit, COPSOQ ist bei uns schonc entschieden durch den AG
28.09.2018 um 16:18 Uhr
dann noch einmal:
- Verfahren ist aufwändig, da der Fragebogen sehr lang=> geringe Teilnahmequote
- spezifische Probleme von Mitarbeitern gehen in der Masse ggf. unter => Gefühl einzelner MA: das bringt mir nichts
- Fragebogen wirkt anonym
- wichtig und entscheidend ist der Nachfolgeprozess. Dieser ist nicht standardisiert. Das ist gut für den BR, da er hier sein MBR "ausleben" kann. Aber aufpassen: da ist das Ding bei uns letztendlich gescheitert, da die MA das Gefühl hatten, das ist alles viel zu aufwendig und frisst Zeit ohne das was passiert. Denn am Ende wird man auch als BR und MA erleben, dass wenn ein AG sich nicht ernsthaft mit den Themen beschäftigen will, dann passiert auch nichts. Da kann man dann auf der Einzelmaßnahmenseite versuchen ein MBR geltend zu machen. Das ist langwierig, das versteht kein Mitarbeiter und die BR Vorschläge wurde bisher nie umgesetzt und wir sind da den Weg bis zum Ende gegangen (aber nicht falsch verstehen: das ist bei jedem Verfahren das Problemfeld)
- großer Vorteil des Verfahrens ist die Vergleichbarkeit, es ist erprobt, es ist valide
28.09.2018 um 16:29 Uhr
Danke,
genau das was du schreibst befürchte ich auch bei uns. Grundsätzlich glaube ich durchaus dass das Verfahren gut ist aber wie hoch ist die Teilnahmequote und was kommt danach sind auch die beiden Hauptbefürchtungen von uns Schönes Wochenende
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