Ich mal wieder - Hallo Forum,
unser BR (Metallind., nicht Tarifgebunden) besteht aus 9 Personen - ein Mitglied hat in der Vergangenheit mehrfach "Alleingänge" gemacht, indem er z.B. entgegen ausdrücklicher Weisungen des BRV/stellv. BRV Schichtversammlungen einberuft oder Unterschriften unter einen Beschwerdebrief (der noch dazu nicht an seinen unmittelbaren Vorgesetzten gerichtet war, sondern an den GF) sammelt. Seine Kollegen hat er dabei im Glauben gelassen, dies sei mit dem BR abgestimmt. Die Betroffenen wurden dann zu Gesprächen mit GF gebeten (die sachlich verliefen), wo die Themen, zu denen das betroffene Mitglied sich beschweren wollte, geklärt wurden.
Nun sind die Koll. zutiefst betroffen, weil eben keine Rückendeckung des BR vorliegt. Ein Teil von ihnen hat noch ein befr. AV und nun Angst um die Verlängerung.
In seiner Abteilung ist das Ansehen des BR stark beschädigt - die Koll. glauben nicht mehr daran, daß der BR für sie da ist.
In Aussprachen ist das betroffene BR-Mitglied dem BR gegenüber aufbrausend, provozierend und beleidigend aufgetreten.
Da nun auch der BR auseinander zu brechen droht (einige Mitglieder haben erklärt, auszutreten, wenn dieses Mitglied im BR verbleibt) habe ich (BRV) mich entschlossen, eine Sitzung mit dem Tagesordnungspunkt "Beschlussfassung zur Einleitung eines Ausschlußverfahrens" einzuberufen.
(Unsere Fa. gibt es erst gut drei Jahre, den BR seit 2 Jahren, aber was wir schon alles durch haben ist kaum zu glauben :-( - und jetzt auch noch das)
Wer hat damit (Ausschluß eines BR-Mitglieds) Erfahrung?
Dirk