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Ablehnung einer Einstellung durch BR - auf welche Kriterien kann sich der BR berufen?

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Harry
Jan 2018 bearbeitet

In unserem Betrieb(Bus Nahverkehr) soll ein neuer Arbeiter von AG Seite aus als Subunternehmer eingestellt werden. Kann aber nur Werktags, und auch nur Frühschicht arbeiten. wir als BR wollen dieser Einstellung nicht zustimmen, da wir die Gleichberechtigung jedes einzelnen gefärdet sehen, die auch Sonn-/ Feiertags und Nachtschichten arbeiten müssen. Gibt es sonst noch Kriterien, auf die wir uns berufen können?

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Community-Antworten (5)

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Rollie

24.08.2006 um 00:39 Uhr

Das heißt, ihr würdet auch keine Mitarbeiter un Teilzeit einstellen, da diese ja keine Vollzeit arbeiten ?

Kölner würde möglicheweise sein Zitat einwerfen "Ein entgangener Vorteil ist kein Nachteil"

Ihr wollt die Gleichberechtigung für die Mitarbeiter, die bei ihrer Einstellung nicht auf vergleichbare Arbeitsbedingungen gepocht haben, wie nun der Subunternehmer ?

Möglicherweise wird der AG auf den Subunternehmer verzichten und die entgangene Entlastung auf dem Rücken der bestehenden Mitarbeiter austragen.

P
paula

24.08.2006 um 10:27 Uhr

handelt es sich überhaupt um eine einstellung nach § 99 BetrVG? bei einem subunternehmer kann das ggf. strittig sein. es kommt darauf an, ob der AN in den betriebsablauf eingegliedert ist und euer AG den subunternehmer wie einen eigenen AN anweisen kann.

T
tramdriver

24.08.2006 um 11:15 Uhr

Im Nahverkehr gibt es Fahrpläne. Die Fahrpläne sind einzuhalten. Insofern wird der "Subunternehmer" den Anweisungen des AG folgen müssen. Welchen Sinn hätte die Einstellung sonst?

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Rollie

24.08.2006 um 11:19 Uhr

Es wäre aber auch möglich, das sich AG und Sub auf bestimmteRouten geeinigt haben, die weder Nacht- noch Wochenendfahrten beinhalten.

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Harry

24.08.2006 um 21:58 Uhr

zu Rollie

Natürlich haben wir auch TZ´ler, diese arbeiten jedoch sämtliche Schichten und an allen Tagen. Außerdem hat dies ja nichts mit meiner Frage zu tun Wenn jetzt alle unserer 50 Beschäftigten ankämen, und Ihre Wünsche äußerten, wäre der Fahrdienst nicht lange aufrecht zu erhalten. Nichts für ungut, aber das ist typisches Gewerkschaftsgeschwätz. Wenn wir den SUB zulassen mit seinen Bedingungen, tragen wir dies auch auf den Rücken unserer Beschäftigten aus. harry

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