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Dieser Beitrag ist vor 19 Jahren entstanden. Gesetzliche Regelungen und Rechtsprechung können sich seitdem geändert haben.

Gehaltsverzicht zugesagt - wie kommt man da wieder raus ?

M
Maximus
Jan 2018 bearbeitet

Hallo Kollegen,

wer kann mir einen Rat geben?

Ich bin seit 8 Jahren in dem UNTERNEHMEN beschäftigt und neu gewähltes BR-Mitglied und GBR. Mein AG fragte mich ob ich in einer neuen Abteilung arbeiten würde, da Diese aufgebaut und mit vernünftigen Leuten besetzt werden müsse. Es gab keine Ausschreibungen und keine Bewerbung von mir. Als es zum Personalgespräch kam, wollte mir mein AG mein Gehalt um 150,00 absenken. Nach 4 stündiger Maraton-Verhandlung gingen wir ohne Einigung auseinander. Am nächsten Morgen sendete ich eine SMS an meinen Personalchef "ich nehme die Bedingungen an". Nach drei Wochen hielt mir die Sekretärin den Vertrag unter die Nase und forterte mich auf Ihn zu unterschreiben. Das tat ich nicht. Jetzt hatte ich erneut (2 Monate später)ein Personalgespräch und man warf mir Wortbruch und Erpressung vor und ich soll endlich den neuen Vertrag mit weniger Gehalt unterschreiben. In dem letzten Gespräch machte die Herren mir unmissverständlich klar, dass ich sonst keine Zukunft mehr hätte und man sich was gegen mich einfallen lassen würde. Wer kann mir sagen wie ich aus dieser Schei.... rauskomme??

MfG Paul

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Community-Antworten (4)

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Catweazle

22.08.2006 um 15:16 Uhr

Hallo Maximus,

scheint alles ein bisschen abenteuerlich zu sein. Du bist doch an der Quelle. Was sagen denn deine BR-Kollegen dazu? Eine Versetzung ist mitbestimmungspflichtig. Der BR kann verlangen, dass diese Stelle innerbetrieblich ausgeschrieben wird. Beziehen sich die 150 Euro auf die neue oder alte Stelle?

Du nimmst an, unterschreibst aber nicht?! Du solltest dir erst mal überlegen was du überhaupt willst.

Ich kann dir nur empfehlen BR-Seminare zu besuchen. Dann wirst du auch feststellen, dass die Drohungen eigentlich nur heiße Luft sind. Bei zukünftigen Personalgesprächen könnte die Hinzuziehung eines BR-Kollegen nützlich sein.

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Kölner

22.08.2006 um 16:11 Uhr

@Maximus Ein paar Thesen:

  • Es ist auf jeden Fall zu klären, inwiefern eine solche sms als Willenserklärung zu werten ist.
  • Zudem muss die arbeitsvertragliche Versetzung von der betriebsverfassungsrechtlichen selbigen unterschieden werden.
  • Auch ist zu fragen, was die 150 Euro für 150 Euro sind; Gehatsbestandteil, Zulage, Prämie, Schichtzulage usw..
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foxdjudo

23.08.2006 um 16:40 Uhr

als BR darfst du nicht besser oder schlechter darstehen als vor deiner Tätikeit, dein AG tut mir jetzt schon leid, wenn er mit dem BR nicht zusammen arbeiten möchte. Besuch so schnell wie möglich die wichtigsten Seminare

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Fayence

23.08.2006 um 19:37 Uhr

"als BR darfst du nicht besser oder schlechter darstehen als vor deiner Tätikeit"

foxdjudo, mit dieser Pauschalaussage bin ich aber überhaupt nicht einverstanden!

""ich nehme die Bedingungen an"

Maximus, und warum jetzt auf einmal nicht mehr?

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