W.A.F. LogoSeminare

30.000,- Euro Kleingeld

H
Hansen
Jul 2018 bearbeitet

Hallo Fachleute,

ich habe folgende Anfrage erhalten, die ich nicht beantworten kann:

Unsere Bank vor Ort nimmt keine Kleingeld mehr an, d.h. das Kleingeld wird bei uns in der Zentrale gelagert und es liegt relativ öffentlich herum. (wenig Schutz) Die drei Mitarbeiter die dort arbeiten Fragen nun, ob man dafür beim Unternehmer nach einer Gehaltserhöhung fragen kann, da dies ja eine Gefahr für Sie darstellt, da Teilweise 30.000,- Euro in Kleingeld bei Ihnen auf dem Tisch liegen.

Könnt Ihr mir helfen?

Ich bin gespannt.

Danke.

Gruss Hansen

42108

Community-Antworten (8)

P
Pickel

16.07.2018 um 11:13 Uhr

Fragen darf man immer... wäre aber höchst unüblich das als Argument durchzubekommen. Was soll bei Licht denn die Grundaussage sein? Das Risiko trägt der AG und nicht die Angestellten. Ein Überfall ist unabhängig von paar 100 Euro mehr für alle Beteiligten ein Drama und mit einer Lohnerhöhung nicht zu kompensieren. Der AG sollte daher besser in eine ordentliche Absicherung investieren.

M
MaJoK

16.07.2018 um 14:14 Uhr

Kleingeld ist ein ordentliches Zahlungsmittel, da kann eine Bank sich nicht weigern dies anzunehmen. Ansonsten habt ihr vlt eine Filiale der Bundesbank in der Nähe? Die nehmen Kleingeld auf jeden Fall. Oder ein Werttransportunternehmen welches eine Hartgeldzählmaschine besitzt?

H
Hansen

16.07.2018 um 14:27 Uhr

Die können sich wehren. Wir müssen das gesamte Kleingeld jetzt selbst rollen, erst dann nehmen Sie es.

B
BRHamburg

16.07.2018 um 14:34 Uhr

MaJok du liegst mal wieder falsch. Keine Bank muss größere Summen Kleingeld lose akzeptieren. Und auch die aFilialen der Bundesbank nehmen nur Rollengeld an.

R
rtjum

16.07.2018 um 15:41 Uhr

also als erstes haben die Kollegen doch bestimmt Tische mit Schubladen, dann kann man da das Geld schon mal unterbringen und es liegt nicht mehr offen rum. Ist bei den Kollegen denn Kundenverkehr bzw kommen betriebsfremde Personen in die Büros? Als BR würde ich aber auf Abhilfe drängen und dem AG da Druck machen.

B
BRHamburg

16.07.2018 um 16:39 Uhr

Das mit dem Geld in die Schublade legen würde ich lassen. Wer trägt das Risiko wenn dann Geld weg kommt? Wer zählt das Geld und bürgt für den Betrag. Der Arbeitgeber ist hier in der Pflicht und muss Lösungen liefern.

B
BRHamburg

16.07.2018 um 16:43 Uhr

Aber um die Frage zu beantworten. Versuchen kann man natürlich viel. Nur ist die Frage ob durch das höhere Gehalt die Mitarbeiter auch mehr an Verantwortung tragen sollen. Ich würde den AG in die Pflicht nehmen Lösungen zuliefern.

R
rtjum

16.07.2018 um 17:44 Uhr

naja wenn es auf dem Tisch liegt kann auch was weg kommen und es muss gezählt werden. Aber ich bin bei Dir der AG ist hier in der Pflicht.

Ihre Antwort