Minderleistung-Lohnabzug
Ist Lohnabzug statthaft, wenn Akkordarbeiter nur unregelmäßig die Rotation nicht einhalten, d.h. sich untereinander helfen?
Community-Antworten (4)
25.03.2006 um 13:17 Uhr
Hallo 007
Etwas mehr wäre hilfreich!? Was heisst nur unregelmässig die Rotation nicht einhalten. In Rotation heisst doch, alle haben den gleichen Wissensstand, in ihrem Arbeitsgebiet/ Bereich,alle können überall eingesetzt werden. Was machen denn die Mädels und Jungs? Suchen die sich ihren Platz selber aus? Oder werden sie eingeteil? Laufen die Kopflos rum? Dies ist eine Gruppe die etwas gemeinsam herstellt, in solch einer Gruppe gibt doch auch wie in einer Kette schwache Glieder. Schaffen Sie ihr Pesum nicht?
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25.03.2006 um 14:21 Uhr
Sie tauschen die Arbeitsplätze, helfen sich gegenseitig wenn sie schwächeln, auch aus Gesundheitsgründen, ohne Schwerbehindert oder Gleichgestellt zu sein. Die jungen Fitten helfen innerhalb der Gruppenarbeit und Rotation. Die Arbeitsleistung / Qualität profitiert, wird erbracht, Krankmeldungen werden so in "Grenzen" gehalten. Ein unbeliebter Meister droht mit Lohnabzug wenn der Gruppenumfang für z.B. 23 AW nicht "erbracht" wird. Die Firma will 2006 die Krankenquote unter 5% drücken, jetzt 5,7%. Ich vermute , daß er seine Gewinnbeteiligung auf Kosten der MA puschen will. Ich bin im Werk der gr. Feindt aller Meister, dafür aber ein Freund vieler Schnecken, d.h. " Betriebsratswindhunde!"
Bitte rate mir, wie soll ich vorgehen?
MfG 007
26.03.2006 um 01:48 Uhr
Hallo 007 Dann ist doch alles im grünen Bereich. Krankenquote. Bei der nächsten Grippewelle ist die im Eimer. Die Bemerkung/ Drohung von Lohnkürzung ist wohl auch ein Erreger besonderer Art. Folge Krankheit, innerliche Kündigung der MA. Die haben doch Arbeitverträge mit dem Unternehmen abgeschlossen, Darf ein Meister dies bei Euch denn? Mit Lohnkürzung drohen? Denke nein! So ein Meister hat auch einen Vorgesetzten,oder? Das Wort Fürsorgepflicht ist ihm wohl unbekannt? Mit der Drohung schneidet er sich ins eingene Fleisch, müsste man dem Herrn mal so klar machen, seine Gewinnbeteiligung wäre dann in ernster Gefahr.
28.03.2006 um 18:22 Uhr
Habe heute den Grund erfahren , warum der Meister mit Lohnabzug drohte: Durch die Tauscherei würden MA Arbeitsumfänge verlernen. Das würde zu Problemen führen, wenn Ferienarbeiter eingegliedert werden müssten und die "unbeliebten Arbeitsplätze" wieder gemacht werden müssen. Was macht man mit solch einem Meister?
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