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Rückzug manchmal besser für die Arbeitnehmer

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doodyday
Nov 2016 bearbeitet

So hat es kommen müssen! Wir ziehen unsere Liste mit einen "imaginären Formfehler" (Unterschrift wurde als Paraphe gewertet), wodurch die Liste als ungültig gewertet wird zurück, um den Betriebsfrieden zugunsten einer Gewerkschaft zu wahren, welche ihre Eigeninteressen vertritt. Wenn Listenmitglieder derartig unter Druck gesetzt werden, dass sie sich gegängelt fühlen, dann ist dies nur das Weiterleben eines Dogmas. Manchmal ist Rückzug im Sinne der Arbeitnehmer besser als auf Biegen und Brechen eine Änderung durch "Nicht Organisierte" zu erreichen. Betriebsklima ade!

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Community-Antworten (3)

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merlin

10.03.2006 um 08:20 Uhr

Wieso zieht Ihr eine schon eingereichte Liste zurück? Wäre es nicht besser gewesen, die Wähler entscheiden zu lassen?

RI
Ramses II

10.03.2006 um 08:39 Uhr

Selbst auf die Gefahr hin dass jetzt auf mich eingeprügelt wird:

Ich finde doodydays Verhalten korrekt und sinnvoll (wenn auch juristisch bedenklich). Er und seine Liste haben offensichtlich nicht genügend Rückgrat für das Amt des Betriebsrates. So ist es besser wenn sie erst gar nicht antreten.

D
doodyday

10.03.2006 um 12:31 Uhr

Rückgrat ist schon vorhanden, jedoch was ist besser, Kandidaten, welche eine Paraphe nicht mehr korrigieren wollen und auf den Druck der Gewerkschaft reagiert haben doch noch zu "zwingen". Oder eine im Vorfeld angekündigte Wahlanfechtung durch die Gewerkschaft bezüglich Wahlbeeinflussung durch Teile des leitenden Personals zu begegnen was in einer Schlammschlacht endet.

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