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Wieviel Stunden in der Woche an Mehrarbeit sind erlaubt?

S
stephi1912
Jan 2018 bearbeitet

Wie weit muß die Mehrarbeit im Arbeitsvertrag festgehalten sein ? Wie hoch ist die Höchstgrenze bei einer 40 Stunden Woche?

6.67409

Community-Antworten (9)

B
BMW

13.10.2005 um 19:19 Uhr

Hallo stephi1912 Das ist Individualrecht. Das heisst es einzelvertraglich festzuhalten. Gruß BMW

S
Soisses

13.10.2005 um 21:24 Uhr

Frau oder Herr BMW,

da haben Sie wohl die Frage nicht verstanden!

Mehrarbeit kann nur gefordert werden wenn die Verpflichtung zur Ableistung von Mehrarbeit vertraglich vereinbart wurde.

Bei einer 50 Stundnewoche beträgt die Höchstgrnze für Mehrarbeit 20 Stunden.

FB
Frank B.

14.10.2005 um 09:34 Uhr

Siehe ArbZG! Es dürfen nach dem Gesetz nur 48 Stunden die Woche im Durchschnitt gearbeitet werden! Alles andere verstößt gegen das ArbZG!

V
viktor

14.10.2005 um 10:41 Uhr

Das sehe ich wie Frank B. Die Grenzen sind durch das Arbeitszeitgesetz definiert.

P
packer

14.10.2005 um 12:41 Uhr

laut arbeitsrecht kann die wochenarbeitszeit maximal sogar 60!!! stunden betragen... allerdings ist das im gesetz genau geregelt, in welchem zeitraum das geschehen kann. setzt der AG dich vier tage vorher in kenntnis, daß er dich auf zehn stunden geplant hat, kannst du, wenn andere regelungen (z.b. BV, Tarif) nicht vorhanden sind und wenn die ges. regelungen mit dem durchschnitt nicht treffen, nichts dagegen machen... wir haben eine wochenarbeitszeit von 40 std., eine maximale von 58 std.

K
Kölner

14.10.2005 um 13:00 Uhr

Da< hier keine genauen Angaben über einen TV o.ä. gemacht wurden, fällt es mir zwar schwer, aber dennoch muss ich dann richtigerweise "Soisses" zustimmen der behauptet: 70 Stunden sind möglich!

Mit dem ArbZG ist das sogar vereinbar...

FB
Frank B.

14.10.2005 um 13:18 Uhr

so ist es! Bis zu 60 Stunden sind möglich, aber ich sagte auch 48 Stunden im DURCHSCHNITT! Und das steht nunmal im ArbZG!

P
packer

14.10.2005 um 13:21 Uhr

frank und kölner, richtig, eins+! :)))) wenn in einem betrieb sonntags gearbeitet wird, kömmt man auch auf siebzig stündlein... gut, daß ich kein schönet zuhause hab...

B
BMW

14.10.2005 um 22:57 Uhr

Wo ist denn Soisses Wenn man schon solche Aussagen macht wie Soisses dann sollte man auch nicht Antworten von anderen Teilnehmern nicht in den ..... ziehen.Es gibt in der Praxis mehr Einzelarbeitsverträge als man denkt und diese sind für den BR unerreichbar und nicht eizusehen.Also Soisses dann gib auch den zusatz bekannt und stelle nicht nur eine Aussage ins Netz.

Einleitung zu ArbZG - III. Anwendungsprobleme und Rechtstatsachen

  1. Tägliche Arbeitszeit Die werktägliche Arbeitszeit wird zwar im Grundsatz auf 8 Stunden festgelegt (§ 3 Satz 1). Sie kann jedoch auf 10 Stunden ausgedehnt werden, sofern innerhalb eines Ausgleichszeitraums von 6 Monaten durchschnittlich 8 Stunden werktäglich nicht überschritten werden (§ 3 Satz 2). Als Werktage gelten auch die Samstage, so daß im Grundsatz eine 48 -Stunden-Woche und bei Nutzung des Ausgleichszeitraums zeitweise eine 60 -Stunden-Woche möglich wird (zur Unvereinbarkeit dieses Gesetzesinhalts mit EG-Recht Ende, AuR 97, 137). Tarifvertraglich kann auf einen zeitlichen Ausgleich verzichtet werden, wenn werktäglich an höchstens 60 Tagen 10 Stunden gearbeitet wird (§ 7 Abs. 1 Nr. 1c). Eine Regelung bzw. Begrenzung von Mehrarbeit sieht das Gesetz nicht vor. Wo bleibt die Antwort!!!!!!

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