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Fehlzeitengespräch - wer hat Erfahrung damit?

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Akira
Jan 2018 bearbeitet

Fehlzeitengespräch: Wer hat Erfahruhg mit diesen Dingen,Darf der Arbeitgeber eine unbestimmte Anzahl von Jahren der Fehlzeiten nutzen ? Meines Wissens dürfen es nur die letzten 2 Jahre sein ,gibt es da irgend was zum nachschlagen bzw.lesen?

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Community-Antworten (7)

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Akira

10.10.2005 um 01:44 Uhr

Hallöchen!? Fällt den kreativen Köpfen hier nichts ein? Wäre sehr dankbar für Antwort.

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Ronny

10.10.2005 um 08:40 Uhr

Leider noch nicht. Möchte auch nichts sagen,wenn es nicht sicher ist.Man muß noch darüber nachdenken. In einigen Betrieben ist diese Sache in einer Rahmenbetriebsvereinbarung geregelt,wo eindeutig beschrieben ist,in welchem Rahmen offene Stunden des Vorjahres mit in das nächste Jahr genommen werden können.Stunden darüber hinaus verfallen ersatzlos,da der AG auch in der Pflicht steht.

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viktor

10.10.2005 um 11:09 Uhr

Manche Arbeitgeber haben ein Gedächtnis wie ein Elefant. Ich kenne keine zeitlichen Limits (es sei denn, man hat welche vereinbart). Die Frage ist nur, wie ernsthaft kann der Arbeitgeber Zeiten aus dem Jahre 1895 reklamieren, wenn er es jahrelang schweigend toleriert hat. Man kann doch erst ab jetzt sagen, dass er ein Missfallen verspürt - wie lange er dies schon tut, mag dahingestellt bleiben.

A
Akira

10.10.2005 um 12:13 Uhr

Danke viktor Etwas zu Aufklärung! Fehlzeiten in diesem Fall na wie oft war man dann krank!!??.Kann ich als AG etwas "ändern" :-). Finde das Wort Fehlzeitengespräch ist gleich zu stellen mit dem Wort Krankenrückkehrgespräch.Beides sind ein Wolf im SCHAFSPELZ.Der GBR versucht schon eine ganze weile führ Krankenrückkehrgespräche eine BV ,wird aber immer noch hingehalten.Man hat uns ja einige Gesamtbetriebsvereinbarungen bis Ende des Jahres gekündigt.Da lässt derAG schoon gar keine Neue zu der verbaut sich doch nicht eine Chance sich von MA zu trennen.Wir halten es so das die MA immer mit dem BR zu diesen Gesprächen geht, l

E
edelweis

10.10.2005 um 13:22 Uhr

Meines Wissens muß die Dauer der Fehlzeiten vom AG dokumentiert werden, um die sog. "negative" ZUkunftsprognose, die für eine Kündigung erforderlich ist, belegen zu können. Zur genauen Zeitangabe habe ich nichs konkretes gefunden. Allerdings gibt es ein Urteil des LAG Hamm, dass von einem Zeitraum von 3 Jahren, mind. 2 Jahren spricht. (2 Sa 511/96 v. 04.12.96). Unser BR begleitet den MA nur zu diesen Gesprächen, wenn er es wünscht. Bei uns finden Krankenrückkehrgespräche nach jeder Krankheit statt (mit MStr.od.ABt.Ltr.). Fehlzeitengespräche meist bei "besonderen"Erkrankungen wie z.B. Alkoholismus mit der Personalleitung.

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Heinz

10.10.2005 um 17:58 Uhr

vielleicht hilft`s ja, schau doch mal ins SGB IX § 84 (2) Prävention. Hier ist nicht nur von Schwerbehinderten Menschen die Rede, sondern auch von solchen, deren Arbeitsplatz durch Krankheit gefährdet ist. Habe als Betriebsrat schon an solchen Gesprächen teilgenommen und sehe sie in erster Linie als Chance für den kranken Kollegen.

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Akira

10.10.2005 um 23:43 Uhr

Hallo edelweis Das Urteil des LAG Hamm mit der Zeitraumangabe ist schon gold wert.Denn ich hatte nur etwas von zwei Jahren im Hinterstübchen.Krankenrückkehrgespräche finden auch bei uns statt,aber nur in Begleitung des BR. Wie war das nochmal mit dem Pferd vor der .......

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