Beschwerde - wie formuliert man so etwas?
Hallo zusammen! Habe folgendes Problem: Meine Vorgesetzen mobben mich und noch ein paar andere Kollegen. Dies geschieht "verdeckt". Ich habe bereits die Gewerkschaft gefragt was man in dieser Situation machen kann. Diese riet mir die "Vorfälle" aufzulisten und vom BetrVG §84/85 gebrauch zu machen. Die Vorgesetzten behandeln bestimmte Kollegen zeitweise wie luft, wenn man kritik (Arbeitsstrukturen) sachlich vorgeht, bekommt man dies z.B. über den Dienstplan zu spüren. Mich hatte man versucht per Versetzung "loszuwerden". Dies sind nur wenige Beispiele. Der BR ist über die Vorfälle informiert und sieht auch starke Einschränkung in der sozialen Kompetenz der Vorgesetzten. Ich bin seit April im BR und würde gern den Vorschlag der Gewerkschaft umsetzten. Ich habe allerdings Probleme bei der Umsetzung der Formulierung, bzw weiß nicht wie man so etwas "verfasst". Wer hat ähnliches erlebt und diesen Weg eingeschlagen? Über Tipps und Anregungen würde ich mich sehr freuen! Vielen Dank im voraus.
Community-Antworten (2)
03.09.2005 um 02:13 Uhr
Guten Abend Uli! Sie haben da ein fast nicht lösbares Problem. Natürlich ist der Rat der Gewerkschaft richtig, über solche Vorfälle eine Art Tagebuch zu führen. Aber Sie schreiben selbst, daß diese Diskriminierungen "verdeckt" passieren. Trotzdem empfehle ich, jeden einzelnen Vorfall zu dokumentieren. Vielleicht läßt sich daraus - nach einigen Wochen - eine Art "Roter Faden" erkennen, wie der Arbeitgeber vorgeht. Das wäre dann ein Fall für den gesamten BR. Gruß otto
03.09.2005 um 14:16 Uhr
Die Beschwerde bedarf keiner genauen Form. Es muß nur daraus hervorgehen, welche Sachverhalte moniert werden und das der BR gebeten wird, diese Sache zu klären.
Gerade bei einer so wenig greifbaren Sache wie Mobbing braucht man aber umfangreiches Matrial, weswegen das Tagebuch konkret und umfassend sein sollte. Sonst geht das ganze aus, wie das Hornberger Schießen.
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