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Ausscheiden aus dem Unternehmen - wie kann eine Sperrzeit beim Arbeitslosengeld vermieden werden?

T
tom
Jan 2018 bearbeitet

Hallo, ich möchte aus meinem Betrieb ausscheiden, da das betriebliche Umfeld seit längerem nicht mehr stimmt (mobbing...). Welche Möglichkeit habe ich möglichst angenehm beiderseits dieses Arbeitsverhältnis zu beenden, damit das Arbeitsamt mir keine Sperre verhängt ?

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

MfG Tom

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Community-Antworten (5)

K
Konrad

02.08.2005 um 16:55 Uhr

Das geht nur, wenn der AG Dich (betriebsbedingt/ verhaltenbedingt) kündigt, oder ein geschickt formulierter Aufhebungsvertrag Dir angeboten würde.

B
Biggy

02.08.2005 um 19:03 Uhr

Hallo Tom solltest du dir nicht erst eine neue Arbeit suchen und dann einfach kündigen. Wir haben doch schon genug Arbeitslose die keine Arbeit bekommen da muss man doch eine Arbeit nicht einfach hinwerfen, nur weil nicht alles so ist wie man es gerne möchte. Wenn du gemobbt wirst dann wende dich an den Betriebsrat, der kann dir helfen. Ansonsten wie gesagt, such dir erst eine neue Arbeit und lieg der Allgemeinheit nicht gewollt auf der Tasche. Gruß Biggy

K
Kardia

02.08.2005 um 21:08 Uhr

Hallo Tom, bin gerade in einer ähnlichen Situation, habe mich eingehend von der Bundesagentur für Arbeit beraten lassen. Mach bei dem zuständigem Bezirk einen Termin aus und meld dich zunächst arbeitssuchend, zudem frag dort gleich nach, mit wem du bei der Agentur widerum einen Termin machen musst wegen Leistungsfragen, dort erhältst du dann auf deine Fragen zu Sperrungen und Arbeitslosengeld Antworten, ggf. auch ein Formular für deinen Hausarzt. Such deinen Hausarzt auf, denn Mobbing zieht ja auch gesundheitliche Probleme nach sich, dieser soll dann das Formular ausfüllen, in dem es hauptsächlich darum geht, der Agentur für Arbeit zu bescheinigen, dass du in einigen Arbeitsbereichen aus gesundheitlichen Gründen oder halt wegen Mobbing nicht mehr arbeiten kannst und eine Kündigung aus ärztlicher Sicht erforderlich ist. Zudem hat mir der hiesige Kirchenkreis gut weitergeholfen und mir nach einem Beratungsgespräch bescheinigt, dass es sich um Mobbing handelt-dieser Begriff wird nämlich allzu häufig missbraucht, leider, obwohl damit nicht zu spaßen ist. Lass´dich von allen Stellen gut und eingehend beraten, damit du nicht gesperrt wirst-ansonsten schließe ich mich voll und ganz meinen Vorrednern an, alle Male sinnvoller ist es, sich zunächst um einen neuen Arbeitsplatz zu bemühen, bevor übereilt ein Auflösungsvertrag geschlossen oder eine Kündigung eingereicht wird. Falls ein BR vorhanden ist, kann dieser den AG dazu auffordern, das Verhalten der mobbenden Kollegen zu unterbinden, führ zudem am besten ein Tagebuch auf der Arbeit, in dem du mit Datum und Uhrzeit dokumentierst, wer was getan hat, ob es dafür Zeugen gab, wenn ja wen und wie du dich in dieser Situation gefühlt hast-pass aber gut darauf auf! Alles Gute wünsch ich dir und viel Erfolg!

B
Biggy

02.08.2005 um 22:28 Uhr

Hallo Kardia ich wollte natürlich nicht dass der Eindruck entsteht, dass Mobbing für mich in Ordnung wäre. Wie du finde ich das sehr schlimm wenn Menschen gemobbt werden, ich weiß von was ich rede denn ich selbst bin Opfer von Mobbing. Allerdings denke ich, dass man nicht gleich aufgeben sollte, sondern alles nutzen was einem zur Verfügung steht. Gruß Biggy

K
Kardia

02.08.2005 um 23:58 Uhr

Liebe Biggy, wie du sehen kannst, habe ich dir und Konrad in euern aufgeführten Punkten zugestimmt, meine Antwort an Tom sollte nicht im Geringsten eine Kritik deiner Antwort darstellen, sondern nochmal einige Tipps beinhalten, die mir selbst sehr geholfen haben. Anhand einiger Beiträge von deiner Seite in diesem Forum konnte ich mich schon oftmals davon überzeugen, dass du ganz sicher keine Freundin von Mobbing bist. Zu diesem Thema hattest du auch mir im Übrigen schon eine aufbauende und hilfreiche Antwort gegeben (Danke nochmal dafür!) Wie du siehst, ist deine Sorge völlig unbegründet. Ich wünsche dir einen schönen Abend!

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