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Versetzung - wie kann der Betriebsrat Kollegen vor Über-Belastung am Arbeitsplatz schützen?

F
Frank
Jan 2018 bearbeitet

Überall herrscht höhere Leistungsverdichtung gegenüber Mitarbeitern, so dass auf Dauer ein effektives Arbeiten ohne gesundheitliche Beeinträchtigung nicht mehr möglich ist. Auch im Bezug auf einen ständig wechselnden Arbeitseinsatz. Mir wurden z.B. als Maschinenführer seit Jahren zwei hochmoderne Druckmaschinen als Einsatzbereich zugewiesen und ich strebe mit meinen 45 Jahren jeden Tag Maximalleistung an. Leider wird man dafür heute nur noch ausgenutzt. Jetzt wurde ich, ohne zu fragen, an noch eine dritte Druckmaschine, mit anderen Arbeitsumständen wie: geänderte Bedienung und Software der Maschine, fehlende Erfahrung mit Störungen aller Art, andere Unfallgefahren etc., versetzt. Als BR-Mitglied sehe ich darin eine mitbestimmungspflichtige Versetzung, doch unseren AG interessiert das nicht und solch einer Art von Versetzung sind bei uns viele Kollegen ausgesetzt. Wie kann man die Mitarbeiter vor solch einer unverantwortlichen Personaleinsatzplanung schützen, die ja nur dazu dient, auf Teufel komm raus Überstunden ab zubauen, in den die Kollegen hin und her geworfen werfen? Und auch ich kann bald nicht mehr.

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Community-Antworten (1)

Z
zicke56

30.06.2005 um 16:18 Uhr

Ich kann Deinen Frust gut verstehen. Vielen geht es nicht anders. Wenn man nun einmal nicht aus seiner Haut kann und Hochleistung bringen soll und will, bleiben solche Phasen nicht aus. Lass Dich nicht unterkriegen! Wenn der AG Mitbestimmungspflichten nicht akzeptiert, hilft es vielleicht ihn an die Haftungsfrage zu erinnern. Durch fehlende Einweisung/Unterweisung werden zahlreiche Arbeitsschutzbestimmungen verletzt. Bei uns hat das machen Chef zur Kehrtwende veranlasst. Was sagt denn der BR zum "Hin- und Herwerfen" der Mitarbeiter? Kopf hoch und alles Gute.

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