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Betriebsablauf

M
MarkusSpencer
Jan 2018 bearbeitet

Hallo liebe Gemeinde, Ich arbeite in einer kleinen Altenpflegeeinrichtung und unser BR setzt sich aus 5 Mitgliedern zusammen. Ich selbst bin kein Mitglied des BR, war aber in der Vergangenheit immer in BR bzw. MAV Mitglied oder Vorsitzender. Jetzt meinem Problem: Unsere Einrichtung ist mit 64 Betten ein kleines Pflegeheim, d.h. es kommt auf jeden Mann/Frau an. Unser BR zieht sich inzwischen die Ablehnung (fast) der gesamten Mitarbeiter auf sich, da immer wieder kurzfristig Sitzungen einberufen werden und dann alle Mitglieder freigestellt werden müssen. Wie man sich vorstellen kann wird dadurch der Ablauf empfindlich gestört, MA müssen wesentlich mehr an Arbeit leisten (und wir haben es hier mit kranken Menschen zu tun) und z.T. auf ihre freien Tage verzichten, da diese BR-Mitglieder sich gleich den ganzen Tag frei nehmen. Das sieht dann wie folgt aus:

2 Mitglieder lassen sich für die BR-Sitzung freistellen, haben aber Spätdienst, die Sitzung beginnt um 10 Uhr, die besagten MA haben aber z.b. Spätdienst ab 14:30 Uhr und lassen sich dann eben den gesamten Dienst über freistellen. Das kann doch nicht richtig sein. Ich hoffe es kann jemand Klarheit schaffen, denn inzwischen ist der Betriebsfrieden empfindlich gestört.

MfG

Markus Boesel

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Community-Antworten (4)

O
outofmemory

24.01.2018 um 09:57 Uhr

Weder du noch wir können beurteilen, ob diese kurzfristigen Sitzungen notwendig sind. Wir kennen einfach die Hintergründe nicht. Aber was spricht dagegen, mit dem/der Vorsitzden zu sprechen und das Thema anzusprechen/zu klären.

P
Pickel

24.01.2018 um 10:03 Uhr

So ist es oft Betriebsräten, die ihr Amt für eigene Vorteile missbrauchen. Dies außer mit der kommenden Wahl zu ändern ist nicht einfach. Meiner Meinung nach auch ein Punkt, wo der Gesetzgeber dem ausschweifenden Gebrauch der zugestandenen Freiheiten Schranken setzen müsste.

PS: Denkbar natürlich auch, dass die BRM gute Gründe haben.

H
hansimglueck

24.01.2018 um 10:40 Uhr

Ich denke, du solltest wissen, dass die Vertretung der Interessen der AN Zeit beansprucht. Es ist Sache des AG dafür zu sorgen, dass diese Zeit zur Verfügung steht und gleichzeitig die Betriebsabläufe sichergestellt sind. Wenn er dies auf den Rücken der Kollegen tut, müsst ihr euch über das Verhalten des AG beklagen.

Dem BR sei aber angeraten, seine betriebliche Öffentlichkeitsarbeit zu verbessern, damit ihr nachvollziehen könnt, warum er so handelt wie er handelt.

C
celestro

24.01.2018 um 14:38 Uhr

"Meiner Meinung nach auch ein Punkt, wo der Gesetzgeber dem ausschweifenden Gebrauch der zugestandenen Freiheiten Schranken setzen müsste."

Und wo wäre jetzt Dein Anknüpfungspunkt ? Die Schranken gibt es mMn ... das hier MA diese Grenzen übertreten, kann man wohl kaum dem Gesetzgeber ankreiden.

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