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Rassistische Aussagen

L
Lotsenbraut5.0
Nov 2024 bearbeitet

Leider ist unserem BR Vorsitzenden bei einer BV ein rassistischer Begriff „rausgerutscht“… (Es wurde über die Unzuverlässigkeit eines Zulieferernetriebes gesprochen, der in letzter Zeit immer mehr nicht deutsch sprachige MA beschäftigt und aufgrund dessen immer mehr Fehler produziert ) Während der BV wurde still schweigend darüber hinweg gegangen (sowohl von den Anwesenden MA, dem Geschäftsführer und auch uns anwesenden BR lern) im Nachhinein wurde von der Geschäftsführung jedoch eine Abmahnung an den BRV ausgesprochen und der Vorfall wurde auch an die Firmenzentrale gemeldet. Es stellt sich nun die Frage wie wir als BR (ALLE weiteren Mitglieder finden den Ausrutscher absolut Sch…. und distanzieren sich von jedwedem Rassismus) damit umgehen…

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Community-Antworten (17)

C
celestro

25.11.2024 um 01:20 Uhr

Was gibt es damit "umzugehen"? Zum Einen ist das "Individualrecht" und zum Anderen ... ist doch alles "erledigt", oder?

B
baraba

25.11.2024 um 02:17 Uhr

Hallo,

die Situation ist sicherlich für alle Beteiligten unangenehm. Es ist gut, dass ihr euch als Betriebsrat von dem Vorfall distanziert und Rassismus ablehnt.

Als nächster Schritt wäre es sinnvoll, das Thema intern im Betriebsrat zu besprechen. Ihr könntet gemeinsam überlegen, wie ihr damit umgehen möchtet. Möglicherweise wäre eine Entschuldigung des Betriebsratsvorsitzenden angebracht, um ein Zeichen zu setzen und Missverständnisse auszuräumen.

Zudem könntet ihr überlegen, eine klare Stellungnahme gegen Rassismus und Diskriminierung zu verfassen und diese im Unternehmen zu kommunizieren. Das zeigt, dass ihr als Gremium geschlossen hinter diesen Werten steht.

Eventuell ist auch eine Schulung oder ein Workshop zum Thema Diversity und Anti-Diskriminierung für das gesamte Team sinnvoll. So könnt ihr gemeinsam sensibilisiert werden und solchen Situationen in Zukunft vorbeugen.

Wichtig ist, offen und transparent mit dem Vorfall umzugehen, um das Vertrauen der Belegschaft und der Geschäftsführung zu erhalten.

Viele Grüße

P
Pickel

25.11.2024 um 08:34 Uhr

Es ist bemerkenswert, wie leichtfertig hier mit Begriffen wie „erledigt“ umgegangen wird. Offensichtlich ist ein tieferes Verständnis für die Verantwortung, die wir als Betriebsrat gegenüber allen Mitarbeitenden haben, nicht bei jedem gleichermaßen ausgeprägt. Wer glaubt, dass ein Vorfall dieser Art nur ein „Individualrecht“ betrifft, übersieht die Signalwirkung, die ein Gremium nach innen und außen sendet. Aber vielleicht ist das ja auch eine Frage der Prioritäten und des eigenen moralischen Kompasses.

A
AnnaB

25.11.2024 um 10:13 Uhr

"Aufgrund von sprachlichen Defiziten erhöht sich die Fehlerqoute"... das ist bedenklich, aber doch nicht rassistisch

C
celestro

25.11.2024 um 10:19 Uhr

"Es ist bemerkenswert, wie leichtfertig hier mit Begriffen wie „erledigt“ umgegangen wird."

Es ist bemerkenswert, wie leichtfertig jemand nur ein paar Worte liest und nicht einmal die Anführungszeichen bemerkt und sich überlegt, was das heißt.

Und zunächst einmal sollte sich jedes Mitglied fragen ... wieso wurde da schweigend drüber weg gegangen? Das fände ich wesentlich angebrachter, als sich zu fragen was das "Team" jetzt machen kann / soll.

K
Kehler

25.11.2024 um 10:23 Uhr

"Aufgrund von sprachlichen Defiziten erhöht sich die Fehlerqoute"... das ist auch nicht der Punkt um den es geht.

Sondern das in diesem Zusammenhang dem BRV ein rassistischer Begriff „rausgerutscht“ ist.

A
AnnaB

25.11.2024 um 10:31 Uhr

was war denn das für ein Begriff?

D
DummerHund

25.11.2024 um 10:53 Uhr

Ich stelle mir hier die Frage, warum will man jetzt erst, nach Ausspruch der Abmahnung, in dem Thema aktiv werden und hat nicht schon auf der Betriebsversammlung reagiert??1!! Irgend jemand aus auf der Versammlung hätte den BRV doch mal auf die Schulter klopfen können, damit dieser sich dann noch vor Ende der Betriebsversammlung hin stellt und sich dafür entschuldigt.

C
celestro

25.11.2024 um 12:12 Uhr

Wir wissen ja nicht, ob der BRV überhaupt ein "Unrechtsbewusstsein" hat.

J
jutti1965

25.11.2024 um 14:17 Uhr

Bei uns gab es deshalb schon fristlose Kündigungen. Da hilft aus die BR Zugehörigkeit nichts!

M
Moreno

25.11.2024 um 16:59 Uhr

Da hilft aus die BR Zugehörigkeit nichts! Zitat Jutti Doch der BR muss ja zustimmen..... Er hat ne Abmahnung erhalten und gut ist!

I
Iawtpl

25.11.2024 um 18:01 Uhr

Schade das wir immer noch nicvt wissen, was genau gesagt wurde.

D
DummerHund

25.11.2024 um 18:12 Uhr

Man muss einfach nur Geduld haben. Nicht jeder sitzt täglich vor dem Läppi.

C
celestro

25.11.2024 um 18:15 Uhr

"Schade das wir immer noch nicvt wissen, was genau gesagt wurde."

Was spielt das für eine Rolle? Hier will anscheinend nur die Neugier befriedigt werden.

I
Iawtpl

25.11.2024 um 18:26 Uhr

Weshalb Neugier? Ist das Wort überhaupt Abmahnwürdig gewesen?

C
celestro

26.11.2024 um 01:26 Uhr

Ich denke nicht, das wir Laien uns hier anmaßen sollten, die Abmahnwürdigkeit zu beurteilen. Hinzu kommt ... der TE ist nicht der BRV. Würde er diesem also überhaupt mitteilen, wenn wir das Wort für harmlos erachten würden?

D
DummerHund

26.11.2024 um 11:01 Uhr

Ob es reine Neugier ist von @lawtpl oder ob es für ihn wichtig ist eine Einschätzung zu erlangen um im Kern der Frage (wie gehen wir als BR damit um) weiter zu helfen, sollten 3. nicht bewerten. Ich für meinen Teil würde für den gesamten BR "WIE GEHEN WIR DAMIT UM" schon versuchen einen Ansatzpunkt zu sehen. Dies mache ich aber dann wenn der TE die Frage beantwortet. Ansonsten den Thread einfach ins Nirvana verschwinden lassen.

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