Unterstellungen durch Mitarbeiter
Hallo zusammen
Wie gehe ich damit um , wenn ein Mitarbeiter wiederholt behauptet , ich würde seinen Einsatzplan nach Gutdünken prüfen obwohl das nicht stimmt ? Hintergrund er wollte 5 nächte arbeiten, was aber nach unsere TV Interpretation nur nach Prüfung der Arbeitsbelastung möglich ist. Eine andere Schichtfolge wurde an einer anderen Woche zugelassen, die ihm nicht gefiel, aber nach TV zulässig ist.
Nun kommen Mails wie...danke dem Betriebsrat für nichts, grenzt an Körperverletzung und ich sei Arbeitgeber nah etc etc.
Dies ans ganze Gremium und zudem auch unter den Mitarbeitern mündlich .
Wie richtig reagieren wenn ein direktes Gespräch mit dem Ma nichts bringt ?
Lg
Community-Antworten (6)
08.09.2024 um 21:50 Uhr
Lässt ihn doch seinen Einsatzplan selbst vorschlagen. Ihr prüft dann was möglich ist.
08.09.2024 um 23:06 Uhr
In einer grossen Firma nicht möglich. Es gibt feste Pläne um keinen Stillstand zu haben.
08.09.2024 um 23:30 Uhr
Es ist nicht möglich sich seine Wünsche anzuhören? Dann müsst ihr eben damit leben, dass er seine Meinung über den BR äußert.
09.09.2024 um 03:22 Uhr
Eine Angelegenheit und dann gleich so eine Reaktion eines MA weil es nicht nach seinem Kopf geht. Ich denke der MA hatte eh schon eine schlechte Meinung über einen BR. In der nächsten Betriebsversammlung oder in einem Aushang würde ich klar stellen das ein BR keine Schichten vergibt, sondern lediglich erstellte Schichtpläne prüft und gegeben falls genehmigt oder ablehnt. Hier ist der BR dann an gesetzlichen oder tariflichen Regelungen gebunden. Schichtpläne erstellen Vorgesetzte oder der AG und nicht der BR. Erstellt der AG oder der Vorgesetzte einen Schichtplan und der BR stimmt diesen zu so zählt das erst einmal als festgelegte Planung. Hat ein MA anschließend evtl. noch Wünsche auf eine Änderung kann diesem nur entsprochen werden wenn auch der AG diesem zu stimmt und kein Gesetz oder TV oder eine BV dem entgegen steht.
09.09.2024 um 09:56 Uhr
also als erste würde ich auf dne MA zugehen und mit ihm reden: a.) ihm erklären, dass der AG die Schichten einteilt und nicht der BR, sondern der BR diese Pläne nur prüft ob die zulässig nach TV, AV, BV und Gesetzen sind. b.) ihn nach seinen Wünschen fragen und ob er diese denn schon einmal mit dem Schichtplaner besprochen hat. c.) die Wünsche auf grundsätzliche Machbarkeit prüfen und ihm dazu eine Rückmeldung geben.
Ihn also mitnehmen.
09.09.2024 um 11:02 Uhr
Der Weg von rtjum ist eigentlich der eleganteste. Wenn Ihr dadurch dann noch die Erlebniswelt des MA so verändern könnt, dass er untereinander auch die positiven Sachen verbreitet, hättet Ihr alles richtig gemacht.
Ansonsten wäre meine Frage noch gewesen, in welcher Form Ihr Öffentlichkeitsarbeit betreibt. Nutzt Ihr das schwarze Brett, habe Ihr eine eigene Publikation, einen Newsletter, oder einen Bereich im Intranet? Gibt es regelmäßige Informationen an die Beschäftigten?
In dem Zuge könnt Ihr generell mal skizzieren, wie das Prozedere bei Schichtplänen ist, und welche Rolle der BR dabei spielt. Entweder ganz neutral - oder, wenn der Weg von rtjum am MA abprallen sollte, ruhig mit dem Nachsatz "aus aktuellem Anlass" und unter Bezugnahme auf konkrete Vorwürfe.
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